“Dach des Fernsehens”: Internet
“krisensichere Content-Anbieter”, “mediale Seismographen als soziales Frühwarnsystem”: öffentlich-rechtliche Sender
“Volk der User”: Menschen, die online miteinander kommunizieren
“Player der Konvergenz, die die Schlagzahl im Tempo der Transformation erhöhen”: die Googles dieser Welt; siehe “Reden wie Markus Schächter (1)”
“fotorealistischer Weltvermesser”: Google Street View
“Verteilzentren zwischen Inhalte-Anbietern und Internet-Nutzern”: soziale Netzwerke
“eine Zeit digitaler Kakophonie, in der oft der Lauteste gewinnt”: Wettbewerb der Medien
“Zufalls-, Individualitäts- und Begegnungs-Journalismus”: Inhalte von Blogs und sozialen Netzwerken
“Glaubwürdigkeits-Publizität”: klassische Medien
“die evidente Entautorisierung der medialen Information”: Konkurrenz für klassische Medien durch Blogger und Autoren, die keine Journalisten sind
“Axiome eines bisher selbstverständlich dominanten Ethos von Information, bei dem journalistische Professionalität als Glaubwürdigkeitsagentur fungierte”: Journalismus
Quellen: Rede zur Eröffnung der 43. Mainzer Tage der Fernsehkritik (pdf), DWDL
Bisher erschienen:
Reden wie Markus Schächter (1)
Reden wie Markus Schächter (2)
Reden wie Markus Schächter (3)
"Dach des Fernsehens": Internet
"krisensichere Content-Anbieter", "mediale Seismographen als soziales Frühwarnsystem": öffentlich-rechtliche Sender
"Volk der User": Menschen, die online miteinander kommunizieren
"Player der Konvergenz, die die Schlagzahl im Tempo der Transformation erhöhen": die Googles dieser Welt; siehe "Reden wie Markus Schächter (1)"
"fotorealistischer Weltvermesser": Google Street View
"Verteilzentren zwischen Inhalte-Anbietern und Internet-Nutzern": soziale Netzwerke
"eine Zeit digitaler Kakophonie, in der oft der Lauteste gewinnt": Wettbewerb der Medien
"Zufalls-, Individualitäts- und Begegnungs-Journalismus": Inhalte von Blogs und sozialen Netzwerken
"Glaubwürdigkeits-Publizität": klassische Medien
"die evidente Entautorisierung der medialen Information": Konkurrenz für klassische Medien durch Blogger und Autoren, die keine Journalisten sind
"Axiome eines bisher selbstverständlich dominanten Ethos von Information, bei dem journalistische Professi
23. März 2010
“Hersteller von Bewegtbild im Informations- und Erzählbereich”: Fernsehen
“Gesellschaft, die sich als Gesetzäquivalent konstituiert hat”: Fernsehrat
“Teil einer Vitalitätsquelle, die wir durchaus brauchen”: Werbung
“Gewaltiges Maß, das der Gebührenzahler nicht berücksichtigen muss”: Werbeeinnahmen von ARD und ZDF
“Formate, die sich im kollektiven Bewusstsein der Zuschauer als etwas Besonderes mit Mehrwert dargestellt haben”: langfristig erfolgreiche Sendungen
“Möglichkeit der 360-Grad-Ausstrahlungsform”: Zusätzliche Programmverbreitung im Internet
“neue Ansprache von Publikum mit dem Ziel, dass wir in der Diversifikation unserer Plattformen und Kanäle zum Schluss mehr Zuschauer in der Reichweite erreichen als wir es mit dem Einkanalsystem ZDF früher erreichen konnten”: Wiederholungen in der Mediathek und den Digitalkanälen
“Das Netz und seine Grammatik”: Gewohnheiten im Internet
“Wichtiges kompetitives Element des Netzes”: Aktualität
“Spirit des Staatsvertrags”: gesetzliche Vorgaben für das ZDF
Quellen: Eröffnungspanel Medienforum NRW, Interview in “epd medien” 49/09
Bisher erschienen:
"Hersteller von Bewegtbild im Informations- und Erzählbereich": Fernsehen
"Gesellschaft, die sich als Gesetzäquivalent konstituiert hat": Fernsehrat
"Teil einer Vitalitätsquelle, die wir durchaus brauchen": Werbung
"Gewaltiges Maß, das der Gebührenzahler nicht berücksichtigen muss": Werbeeinnahmen von ARD und ZDF
"Formate, die sich im kollektiven Bewusstsein der Zuschauer als etwas Besonderes mit Mehrwert dargestellt haben": langfristig erfolgreiche Sendungen
"Möglichkeit der 360-Grad-Ausstrahlungsform": Zusätzliche Programmverbreitung im Internet
"neue Ansprache von Publikum mit dem Ziel, dass wir in der Diversifikation unserer Plattformen und Kanäle zum Schluss mehr Zuschauer in der Reichweite erreichen als wir es mit dem Einkanalsystem ZDF früher erreichen konnten": Wiederholungen in der Mediathek und den Digitalkanälen
"Das Netz und seine Grammatik": Gewohnheiten im Internet
"Wichtiges kompetitives Element des Netzes": Aktualität
"Spirit des Staatsvertrags": gesetzli
29. Juli 2009
“Breimteim”: Hauptsendezeit
“führendes, standardsetzendes und marktfähiges Massenmedium”, “Motor für zukunftsweisende Innovationen”, “Pionier im Interesse eines größeren Zuschauernutzens”: ZDF
“Fragmentierung ist die Zwillingsschwester der Digitalisierung”: Wenn’s mehr Programme gibt, guckt nicht mehr jeder dasselbe
“Möglichkeit, aus der babylonischen Gefangenschaft des Einkanalsenders auszubrechen”: Plädoyer für die Notwendigkeit der zusätzlichen Digitalkanäle, die dem Sender neben seinem Hauptprogramm bereits seit Jahren zur Verfügung stehen, und die bisher weitgehend als belanglose Wiederholungsplattformen genutzt wurden
“Transformationsprozess eines Hauses in die digitale Medienwelt”: Modernisierung
“digitale Dividende”: vom ZDF erwartete Belohnung dafür, dass es mit der Zeit geht
“Begleitschiff, das uns ermöglicht, den ganzen Tag die komplexer werdende Öffentlichkeit einer globalisierten Welt zu beobachten”: ZDF-Infokanal
“Hefe für die Gesellschaft”: Kultur
“starke Marken, die im Grundwasser der Befindlichkeit unserer Zuschauer angekommen sind”: beliebte ZDF-Sendungen
“TV-Kassandras, die von den Denkmustern der analogen Welt ausgehen”: Kritiker, die dem Fernsehen einen Bedeutungsverlust voraussagen
“Multimedia-Ära, in der Netz und Schirm sich ergänzen, sich brauchen und verschmelzen”: Gegenwart
“typisches Sowohl-als-auch-Medium”: Internet
Quellen: Mainzer Tage der Fernsehkritik 2009 (Videos Eröffnung der Tage der Fernsehkritik und Schächter: Generationenabriss verhindern)
"Breimteim": Hauptsendezeit
"führendes, standardsetzendes und marktfähiges Massenmedium", "Motor für zukunftsweisende Innovationen", "Pionier im Interesse eines größeren Zuschauernutzens": ZDF
"Fragmentierung ist die Zwillingsschwester der Digitalisierung": Wenn's mehr Programme gibt, guckt nicht mehr jeder dasselbe
"Möglichkeit, aus der babylonischen Gefangenschaft des Einkanalsenders auszubrechen": Plädoyer für die Notwendigkeit der zusätzlichen Digitalkanäle, die dem Sender neben seinem Hauptprogramm bereits seit Jahren zur Verfügung stehen, und die bisher weitgehend als belanglose Wiederholungsplattformen genutzt wurden
Reden wie Markus Schächter (1)
"Transformationsprozess eines Hauses in die digitale Medienwelt": Modernisierung
"digitale Dividende": vom ZDF erwartete Belohnung dafür, dass es mit der Zeit geht
"Begleitschiff, das uns ermöglicht, den ganzen Tag die komplexer werdende Öffentlichkeit einer globalisierten Welt zu beobachten": ZDF-Infokanal
"Hefe für
24. März 2009
“Pionier der Digitalisierung”: BBC
“führender Innovationssender in der deutschen Fernsehlandschaft”: ZDF
“aufgeklärte Informationsgesellschaft”: Gebührenzahler
“Wer nicht ins Netz geht, geht ins Museum”: Appell, das ZDF ins Internet zu lassen (wo es schon ist)
“historische Chance, wieder die gesamte Gesellschaft zu erreichen”: Ausrede dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Sender im Fernsehen seit Jahren kaum noch Programme für junge Zuschauer anbieten, und zugleich Forderung, das jetzt stattdessen im Internet zu dürfen
“umstrittener Kern des Rundfunkänderungsstaatsvertrags”: Definition der Möglichkeiten und Grenzen von ARD und ZDF im Internet
“kraftvolles Herrschaftsinstrument des Zuschauers”: Fernbedienung
“die Googles dieser Welt”, “unkontrollierbare Medienriesen”, “globale Internetriesen”, “Feinde des Qualitätsjournalismus”: internationale Firmen, die was mit Internet machen
“Wir dürfen nicht die falsche Türe bewachen”: Warnung an vermeintliche Verbündete (Verleger) vor den Googles dieser Welt
Quellen: medienwoche@IFA-Panel, DWDL, Kress, ZDF-Mediathek, Grundsatzrede des ZDF-Intendanten Markus Schächter zur Einbringung des Haushaltes 2008 (pdf)
"Pionier der Digitalisierung": BBC
"führender Innovationssender in der deutschen Fernsehlandschaft": ZDF
"aufgeklärte Informationsgesellschaft": Gebührenzahler
"Wer nicht ins Netz geht, geht ins Museum": Appell, das ZDF ins Internet zu lassen (wo es schon ist)
"historische Chance, wieder die gesamte Gesellschaft zu erreichen": Ausrede dafür, dass die öffentlich-rechtlichen Sender im Fernsehen seit Jahren kaum noch Programme für junge Zuschauer anbieten, und zugleich Forderung, das jetzt stattdessen im Internet zu dürfen
"umstrittener Kern des Rundfunkänderungsstaatsvertrags": Definition der Möglichkeiten und Grenzen von ARD und ZDF im Internet
"kraftvolles Herrschaftsinstrument des Zuschauers": Fernbedienung
"die Googles dieser Welt", "unkontrollierbare Medienriesen", "globale Internetriesen", "Feinde des Qualitätsjournalismus": internationale Firmen, die was mit Internet machen
"Wir dürfen nicht die falsche Türe bewachen": Warnung an vermeintliche Verbündete (Verleger) vo
05. September 2008
Dieses 16:9-Format muss für die Leute bei den Sendern die Hölle sein. Plötzlich stimmen die Abstände nicht mehr, in denen man Interviewpartner sich gegenüberstehen lässt, und dauernd ist irgendwo irgendwas im Bild, das da eigentlich nicht hingehört.
So wie heute morgen beim Ereignisdingskanal Phoenix, wo ARD-Chef Fritz Raff und ZDF-Intendant Markus Schächter in Karlsruhe erläutern durften, was sie vom Gebührenurteil des Bundesverfassungsgerichts halten (und sich anstrengten, dabei nicht zu euphorisch auszusehen, um nicht noch mehr negative Reaktionen zu provozieren).
Jedenfalls müssen die beiden an der falschen Stelle herumgestanden haben, sodass sich ein freundlicher Mitarbeiter bemüßigt sah, händisch einzugreifen. Erst bei Raff…


…und dann bei Schächter, den es sichtlich irritierte, von hinten so unvermittelt an die – nun ja: Hüfte gefasst zu bekommen.


Kann ja mal passieren, denkt man da. Oder aber die Kollegen bei Phoenix haben – und das ist der zweite Gedanke, der einem durch den Kopf schießt – tatsächlich bloß eine vage Ahnung davon, wo ihre Kameras stehen.

Alle Screenshots: Phoenix
Dieses 16:9-Format muss für die Leute bei den Sendern die Hölle sein. Plötzlich stimmen die Abstände nicht mehr, in denen man Interviewpartner sich gegenüberstehen lässt, und dauernd ist irgendwo irgendwas im Bild, das da eigentlich nicht hingehört.
So wie heute morgen beim Ereignisdingskanal Phoenix, wo ARD-Chef Fritz Raff und ZDF-Intendant Markus Schächter in Karlsruhe erläutern durften, was sie vom Gebührenurteil des Bundesverfassungsgerichts halten (und sich anstrengten, dabei nicht zu euphorisch auszusehen, um nicht noch mehr negative Reaktionen zu provozieren).
Jedenfalls müssen die beiden an der falschen Stelle herumgestanden haben, sodass sich ein freundlicher Mitarbeiter bemüßigt sah, händisch einzugreifen. Erst bei Raff...
...und dann bei Schächter, den es sichtlich irritierte, von hinten so unvermittelt an die - nun ja: Hüfte gefasst zu bekommen.
Kann ja mal passieren, denkt man da. Oder aber die Kollegen bei Phoenix haben - und das ist der zweite Gedanke
11. September 2007