Wie das Web 2.0 wirklich funktioniert

02.Oktober 2007

(Bitte Update vom 4.10. am Ende des Eintrags beachten.)

Ich habe auch nach mehrmaligem Lesen der Pressemitteilung noch nicht so recht verstanden, was genau die Agentur Art2Digital InterMedia mit ihrem Portal Online-Artikel.de eigentlich bezweckt. Das mag daran liegen, dass ich nicht der Hellste bin, wenn es um dieses ganze Web 2.0 geht. Und trotzdem hat “Horizont” mich neulich einen Text über die nur sehr langsam anlaufende Vermarktung von Web-2.0-Plattformen wie “Studi VZ” und “Mister Wong” schreiben lassen. Sowas aber auch.

Jetzt weiß ich: Ganz so schlecht kann er nicht gewesen sein. Denn heute wies mich der Kollege Olaf darauf hin, dass er unter demselben Titel (“Werben im Netzwerk”) auch bei Online-Artikel.de veröffentlicht wurde:

werbenimnetzwerk.jpg
Screenshot: Online-Artikel.de

Das ist mir dann doch etwas suspekt vorgekommen. Also habe ich eine höfliche Mail an Art2Digital InterMedia verfasst und mich erkundigt, ob ich mich womöglich nicht mehr an unsere Verhandlungen über ein Honorar für eine Zweitveröffentlichung erinnern kann. Art2Digital InterMedia hat daraufhin unter den Text flugs “(Quelle: Horizont)” redigiert, den Autorennamen geändert und dann zurückgemailt:

“Sehr geehrte Herr Schader,
der Autor (ist kein Mitarbeiter von uns) hat leider vergessen den Quellenhinweis anzugeben. Entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten. Wenn Sie darauf bestehen, können wir den Artikel selbstverständlich entfernen oder Ihren Namen als Quelle eintragen.”

Anschließend habe ich mit Herrn C.T. telefoniert, der bei Art2Digital InterMedia Inhaber und nach eigener Auskunft fürs Marketing verantwortlich ist, um tatsächlich darauf zu bestehen, dass mein Text, der ohne Quellenangabe und unter Nennung eines anderen Autors veröffentlicht wurde, gelöscht wird. Herr T. hat freundlicherweise zugestimmt. Und ganz salopp erklärt: Wir können ja nicht jeden Text überprüfen, der bei uns auf die Seite gestellt wird.

Da hab ich schon ein bisschen besser verstanden, wie dieses Web 2.0 funktioniert: Jeder klaut überall alles und versucht, möglichst nicht dabei aufzufallen. Oder?

Ich habe versucht, Herrn T. im Folgenden klar zu machen, dass das im Journalismus 1.0 anders funktioniere, und Autoren, deren Texte man auf der eigenen Plattform veröffentliche, auch entlohnt werden, und zwar üblicherweise pekuniär. Nee, hat Herr T. gesagt, Rechnung kriege er von mir jetzt aber keine. Dann hat er wie gewünscht die Seite mit dem geklauten Text entfernt und ein bisschen beleidigt gesagt: “Wir hätten ja auch auf stur schalten können und sagen: Klären Sie das mit dem Autor!”

Der Autor namens “Taipan”, der angeblich nichts mit Art2Digital InterMedia zu tun hat, sei im Übrigen “verwarnt” worden, damit das nicht mehr vorkomme. Schließlich hat die Agentur klare Richtlinien für Nutzer auf Online-Agentur.de:

“Wir veröffentlichen nur Artikel, die von Ihnen als Autor exklusiv geschrieben wurden. Er muss einzigartig sein und darf auf keinen weiteren Webseiten veröffentlicht werden. (…) Sie versichern uns, dass Sie die Urheberrechte Dritter nicht verletzen.”

“Taipan” hat das offenbar nicht gelesen. Es gibt genug Beispiele, die belegen, dass Textklau eines der wesentlichen Prinzipien ist, auf denen seine Einträge bei Online-Artikel.de basieren (für “Werben im Netzwerk” muss er außerdem Zugriff aufs “Horizont”-Archiv für Abonnenten haben, weil der Text sonst nirgendwo erschien). Eine kleine Stichprobe ergibt Folgendes:

Der Text “Schwacher Dollar, starke Wall Street” auf Online-Artikel.de, veröffentlicht von “Taipan” am 1. Juni 2007, hat erstaunliche Ähnlichkeit mit “Schwacher Dollar, starke Wall Street” bei Capital.de, erschienen am 23. November 2006. “Europa gut – Deutschland besser” auf Online-Artikel.de, veröffentlicht von “Taipan” am 28. Mai 2007, erinnert absatzweise doch sehr an “Europa gut – Deutschland besser”, publiziert ebenfalls bei Capital.de am 23. November 2006. Und “Immer mehr Internetnutzer interessieren sich für Mode”, veröffentlicht von “Taipan” auf Online-Artikel.de am 28. Mai 2007, hat nicht nur unwiderlegbare Ähnlichkeit mit “Laufsteg Internet” aus “Internet Business World” 9/2007, sondern verwendet auch dieselben Grafiken – nur fehlt in denen auf Online-Artikel.de merkwürdigerweise der kleine Zusatz “(c) Internet World Business 9/07″, der in den Originalen gut sichtbar am unteren Bildrand steht. Danach hatte ich keine Lust mehr, weiter zu prüfen.

So. Aber da kann – wie wir wissen – Art2Digital InterMedia ja nichts dafür, denn der Autor – genau: “ist kein Mitarbeiter von uns”. Komisch ist bloß, dass er die Website der Agentur in seinem Profil als Homepage angegeben hat. Und am 16. April 2007 einen Eintrag verfasst mit dem Titel “Sie schreiben gern? Ihre Artikel auf Online-Artikel.de veröffentlichen”, der Art2Digital InterMedia nicht aufegfallen sein soll.

Das eindeutigste Indiz dafür, dass “Taipan” ganz bestimmt nichts mit Art2Digital InterMedia zu tun hat, ist aber sicher seine Mitglieder-ID: die kleine Zahl, die nacheinander jedem, der sich registriert, zugewiesen wird. “Tapian” hat eine besonders leicht zu merkende Nummer. Sie lautet:

„1“

authorid1.jpg

Nachtrag: Der Kollege N. weist mich gerade darauf hin, dass manchmal ja auch googeln bei der Identitätsfindung hilft (Cache). Ja, Mensch – ich hab doch gesagt, dass ich Web 2.0 nicht kann. Äh.

taipan2.jpg
Screenshot: Weltklimawandel.de (Verfremdungen von mir)

Nachtrag, 3.10.: Herr T. bittet mich per Mail, diesen Blogeintrag zu löschen.

Dritter Nachtrag: Stefan hat inzwischen sehr schön aufgeschrieben, wie auch andere ominöse Nutzer auf Online-Artikel.de sich aus unterschieldichen Medien bedienen. Oh, und Daniel weist mich gerade darauf hin, dass auf der Seite von Art2Digital InterMedia ganz unten der schöne Satz steht:

“Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung.”

Letzter Nachtrag, 4.10.: Ich habe gestern mit Herrn T. telefoniert, der mir versichert hat, alle Texte, die aus anderen Medien stammen und bei Online-Artikel.de veröffentlicht wurden, löschen zu wollen. Das hat eher so mittel funktioniert, jedenfalls wird man durchaus noch fündig (nur jetzt eben manchmal mit ergänzter Quellenangabe). Aber ich bin ja nicht die Internetpolizei, die das kontrollieren muss. Jedenfalls habe ich jetzt schon viel zu lange darüber nachgedacht, was die richtige Art und Weise ist, um weiter zu verfahren, und bin zu dem Schluss gekommen, den vollständigen Namen C.T.s aus diesem Blog zu entfernen, um dauerhaften Google-Nachhall zu vermeiden einzuschränken. Auch wenn ich nicht der Ansicht bin, dass er überhaupt verstanden hat, worum es geht.

(Und wenn er sich, wie in den Kommentaren, über Belästigung durch andere Nutzer beschwert, zähle ich euch auf Anfrage gerne auf, wie oft und zu welchen nächtlichen Zeiten seit gestern bei mir Telefonanrufe erfolgen; die Mails hat er ja selbst schon gepostet.)

Im Grunde geht es ja darum, zu zeigen, wie Online-Artikel.de arbeitet, und es ist gut, dass viele Kommentatoren und Blogger das aufgegriffen haben. Online-Artikel.de ist mir nach wie vor hochsuspekt, zumal die von Thomas Knüwer erwähnte Mischung von (angeblich) recherchierten Texten und PR-/Pressemitteilungen durchaus ebenso diskussionswürdig wäre. Vermutlich lohnt es sich, solche und ähnliche Plattformen im Auge zu behalten, um zu beobachten, wer an welcher Stelle glaubt, Web 2.0 würde tatsächlich bedeuten, sich überall bedienen zu können. Und das auch beim nächsten Mal wieder dazu zu bloggen.

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bisher 108 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. moritz  |  02.Oktober 2007 at 19:51

    wunderschön, wenn sowas so dumm, einfach nachvollziehbar und blöd ist. deinen artikel werde ich später lesen.

  • 2. rosid  |  02.Oktober 2007 at 19:54

    wie wäre es mit einer Klage?
    Grüße
    rosid

  • 3. ix  |  02.Oktober 2007 at 20:22

    dieser eintrag ist eine klage. eine klage über die blödheit von lügnern.

  • 4. ... und Web 2.0 ;)" &laqu&hellip  |  02.Oktober 2007 at 20:23

    [...] Beim Peer steht die ganze Geschichte. [...]

  • 5. Matthias  |  02.Oktober 2007 at 21:08

    Unter dem vielsagenden Autoren-Namen “DaYFlaMe” steht auf besagter Online-Plattform auch ein Artikel mit der netten Überschrift “90 % unter Bloggern sind bestechlich” (http://www.online-artikel.de/a.....-12-1.html)

    Das Autorenporträt (Mitglieds-ID Nr. 2) enthält exakt den selben Text wie Herr Taipan auf http://www.weltklimawandel.de als Biografie angegeben hat…

    Sehr interessant, diese Firma! Und gut, dass es den Medienpiraten gibt…

  • 6. OlafKolbrueck  |  02.Oktober 2007 at 21:46

    Ein Taipan ist übrigens eine Giftschlange, steht auch im web.

  • 7. ThomasE  |  02.Oktober 2007 at 22:05

    Scheint ja ein äußert seriöses Portal zu sein, dieses Online-Artikel…
    Schön auch die Pressemitteilung, in der lautstark verkündet wird, man habe die “notwendige wände” (sic!) eingeführt, im großen Problemfeld der URLs. Den Studiengang sollte Taipan vielleicht nochmal überdenken.

  • 8. Steffen  |  02.Oktober 2007 at 22:43

    Ich finds komisch. Damit Taipan das nicht so komisch findet, würde ich an deiner Stelle eine schöne Rechnung schreiben, in der Höhe angelehnt an DJV-Tarifvorschläge. Wenn nichts passiert, immer schön und angemessen mahnen. So hats uns mal ein Experte in einem Journ-Seminar vorgeschlagen. So eine Rechnung kommt dem “Nutzer” immer noch billiger als ein Rechtsstreit. Und du kriegst ein nettes, ungeplantes Taschengeld…

  • 9. Frank  |  02.Oktober 2007 at 22:45

    Köstlich entlarvend.

  • 10. angeber.in  |  02.Oktober 2007 at 22:46

    gib ins suchfeld auf der seite mal zb medienpiraten ein. dann kriegst du endgültig angst vorm web2.0 :)

  • 11. Nino  |  02.Oktober 2007 at 23:18

    “hre Sucher war nicht Erforgreich – keiner paasenden Ergebnisse!”

    Ich jetzt traurig. Ich jetzt will wisen, warrum onlineartikel nicht gut deutsch mache.

  • 12. Jan  |  02.Oktober 2007 at 23:29

    Oha. Köstlich und traurig zugleich. Dank des Web 2.0 außerdem jahrelang mit dem Namen des Herrn verbunden… Besonders ungünstig, da er ja nun nicht gerade Peter Müller heißt.

  • 13. Steffen  |  02.Oktober 2007 at 23:47

    So schlimm ist das nicht, Personalchefs googeln nicht, zumindest keine Bewerber. Außer, sie haben Leute für sowas.

  • 14. Daniel  |  02.Oktober 2007 at 23:52

    “C.T. lädt Sie ein, Ihre besten Fachartikel bei expertenartikel.de zu veröffentlichen und die Vorteile von reichweitenstarkem Artikel-Marketing zu nutzen.”

    (aus: http://www.expertenartikel.de/.....te-37.php)

    Klingt das nicht verlockend?

  • 15. Steffen  |  03.Oktober 2007 at 00:13

    Von C.T. können wir alle viel lernen. Unter art2digital finden sich “Fünf goldene Tipps zur Online-Mediaplannung”

    Besonders interessant:
    “3. Quantität ohne Qualität ist verschwendetes Mediageld!”
    Ohne Bezahlen eingeholter Qualität keine Verschwendung.

    “5. Achten Sie auf ein gutes Reporting und Kampagnenmonitoring.”
    Am guten Reporting arbeiten ja gerade ein paar Blogger.

    Erstaunlich finde ich auch die vielen Fehler, Orthographie und Grammatik, in den Texten. Dabei steht doch klipp und klar bei art2digital: “So legen Studien der AOL Academy nahe, dass insbesondere ein hochwertiges redaktionelles Umfeld die Interaktion der Nutzer und damit letztendlich die Werbewirkung positiv beeinflusst.”

  • 16. Modran  |  03.Oktober 2007 at 01:16

    “C.T. lädt Sie ein, Ihre besten Fachartikel bei expertenartikel.de zu veröffentlichen und die Vorteile von reichweitenstarkem Artikel-Marketing zu nutzen.”

    Perfekt formuliert. Heißt wohl: Ich mache Deine Fackartikel “reichweitenstark”, ob Du willst oder nicht. Du bist eingeladen, Deinen Namen drunterzusetzen, ansonsten mach ich das.

  • 17. Mike  |  03.Oktober 2007 at 01:57

    Da steht das die Autoren für die Artikel bzw. Pressetexte verantwortlich sind. Verstehe den zusammenhang jetzt nicht. Was kann der Portalbetreiber für die Texte was von unterschiedlichen Personen gepostet werden?

    Hast du den Seitenbetreiber auf das Artikel aufmerksam gemacht?
    Wenn ja, sollte er das Artikel entfernen und damit hat sich die sache.

    Greetz
    Mike

  • 18. C.T.  |  03.Oktober 2007 at 02:27

    Tja da haben Sie sich selber übertroffen Herr Schader! Wie es scheint, kommt dieses Fall Ihnen ganz gelegen. Wir wollen ja nicht, das Ihnen die Themen ausgehen, sonst haben Sie nichts mehr zu berichten Sie “Super Journalist”. Aber das Sie soweit gehen und mich mit Namen sowie allen anderen Quellen hier veröffentlichen zeugt ganz von Ihrer Professionalität. Was für ein Theater und das alles wegen 5 Wörter sorry Zitate von Ihnen im Horizont. Na das nenne ich ne Leistung. Ohne das Sie den Hintergrund kennen wer oder was dieser Autor mit seinem Artikel erreichen wollte und obwohl wir den Artikel entfernt haben das Sie soweit gehen und uns hier Namentlich nennen zeugt schon fast an Armseligkeit.

    Und mit der Argumentationen wie z.B. “Sie müssen in der Lage sein Artikel und Pressetexte auf die Quelle hin zu überprüfen” zeigt wie verbittert Sie sein müssen um solche Sachen von sich zu geben.

    Herzlichen Glückwunsch

  • 19. Wombel  |  03.Oktober 2007 at 02:40

    Für den Fall das es wirklich der Herr ist um den es hier geht der da grad geposted hat :

    Sie haben scheinbar nicht verstanden das dieser Artikel nicht nur entstand weil Herrn Schraders Artikel, ich sag mal salopp, geklaut wurde.
    Nein, sondern weil sie mehrere Artikel aus Fachzeitschriften einfach so übernommen haben.
    Viel Glück weiterhin mit was auch immer sie tun, aber vielleicht sollten sie sich beruflich doch umorientieren… Kommunikation scheint ja doch nicht ihr spezialgebiet zu sein.

  • 20. Piter  |  03.Oktober 2007 at 03:26

    ich würde dieses dreiste Individuum definitiv zur Kasse bitten. Texte klauen ist eine Sache, frech leugnen, lügen und beschimpfen eine andere. Wie das Profil verrät, gehört der Autor zur Gruppe der Administratoren. Verdammt, wie dämlich kann man sein? Und dann noch hier aufmucken und jammern. Ekelhaft.

  • 21. C.T.  |  03.Oktober 2007 at 03:32

    Herr Wombel,

    es ist alles schön und Gut, aber das mann wegen paar Zitate so ne Theater starten muss zeugt auch nicht gerade von Kommunikations stärke.

    Das Artikel wurde ohne wenn und aber gelöscht, außerdem hat der Autor im Text selbst nichts zu seinem Gunsten angepasst bzw. geändert wenn Sie vom klauen sprechen.

  • 22. Snakebiter  |  03.Oktober 2007 at 04:25

    Tja, man wundert sich.

    Nennt er sich im Impressum seiner Firmenseite noch “ang[ehender] Dipl. Kommunikationswirt”, so ist er bei “Wer liefert was?” bereits als fertiger “Herr Dipl.-Marketingw. C.T.” gelistet.

    http://www.wlw.de/sse/MainServ.....zort=lauda

    Wollen wir also hoffen, dass auch für diesen Lapsus wieder ein Anderer verantwortlich ist und ihn ohne sein Wissen oder gar seine Zustimmung unter dieser Bezeichnung dort eingetragen hat, schließlich ist das unrechtmäßige Führen eines akademischen Grades (Ausnahme als Teil eines Künstlernamens: Dr. Motte oder Dipl.-Marketingwirt Taipan ginge also noch) in Deutschland kein Mätzchen, sondern eine handfeste Straftat gemäß § 132a StGB (Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen).

  • 23. kante  |  03.Oktober 2007 at 04:59

    Herr C.T., sie hatten da ein paar Fehler in Ihrem Text, ich hab das mal angepasst:

    : Das Artikel wurde ohne wenn und aber gelöscht, außerdem
    : habe ICH im Text selbst nichts zu MEINEN Gunsten
    : angepasst bzw. geändert wenn Sie vom klauen sprechen.

    Es ist nicht nur offensichtlich, dass der Artikel geklaut wurde, es ist sogar offensichtlich, dass nicht irgendein Author das getan hat und sie das nicht ueberpruefen koennen, sondern dass SIE SELBST es getan haben, es ihnen offensichtlich komplett egal ist und sie immer noch denken, dass sie sich herausreden koennen

  • 24. Marco  |  03.Oktober 2007 at 07:27

    Hallo zusammen,

    sehr interessante Gesichte so früh am morgen ;)
    Sei doch froh das der Artikel mit der alten Ausgabe vom Horizont nicht in der Unendlichkeit vom Mülleimer verschwunden ist und im Internet weiterleben darf :)

    Ne Spass bei Seite!
    Die Reaktionen hier finde ich ziemlich überzogen auch wenn der Autor nicht meiner Meinung ist. Jemanden der Einsicht gezeigt hat und den Artikel gelöscht hat ohne wenn und aber so an den pranger zu stellen ist ehrlich gesagt auch nicht heldenhaft und Rechtlich bestimmt auch nicht ganz ok. Wenn unbedingt das Portal kritisiert werden sollte na schön, aber jemanden namentlich so an den pranger zu stellen ist echt nicht in Ordnung.

    Aber jedem seiner
    Grüssle

  • 25. web 2.0 meets online-arti&hellip  |  03.Oktober 2007 at 08:38

    [...] Die ganze Geschichte und Screenshots gibts bei Peer Schander im Blog. [...]

  • 26. Telagon Sichelputzer - Tr&hellip  |  03.Oktober 2007 at 08:49

    [...] Etwas zu diesem vielleicht fehlenden Respekt sieht man bei Peer Schrader, der meiner Meinung nach einen Vorgang des Artikelklaus amüsant, aber dazu auch wunderbar pointiert schildert. Ein Autor unter dem Pseudonym “Taipan” veröffentlicht fremde Artikel, dabei “Werben im Netzwerk” aus Peer’s Feder, in einem Online-PR-Portal: Es gibt genug Beispiele, die belegen, dass Textklau eines der wesentlichen Prinzipien ist, auf denen seine Einträge bei Online-Artikel.de basieren (für “Werben im Netzwerk” muss er außerdem Zugriff aufs “Horizont”-Archiv für Abonnenten haben, weil der Text sonst nirgendwo erschien). [...]

  • 27. medienlese.com » Bl&hellip  |  03.Oktober 2007 at 08:58

    [...] Wie das Web 2.0 wirklich funktioniert (medienpiraten.tv, Peer Schader) Peer Schader wird schon wieder ein Text geklaut. [...]

  • 28. Peer  |  03.Oktober 2007 at 08:59

    @Marco: Wieso stelle ich ihn denn an den Pranger? Ich erwähne, was ich gestern am Telefon und per Mail vorgelogen bekommen habe und ziehe daraus meine Schlüsse. Und was nicht daran ok sein soll, mit dem Finger auf einen zu zeigen, der sich bei Texten anderer bedient, es dann aber nicht einmal zugibt, weiß ich auch nicht.

    Kleiner Hinweis an “C.T.”: Die “paar Zitate”, um die es geht, sind halt nicht ein paar Zitate, sondern ein ganzer Text, offenbar in mehreren Fällen.

    Und was Sie mit “nichts zu seinem Gunsten angepasst bzw. geändert” meinen, kann ich nur vermuten: dass in der Kopie auf Online-Artikel.de sogar noch die Absätze aus dem “Horizont”-Archiv drin waren, die auf der Seite falsch umgebrochen sind?

  • 29. Fabian  |  03.Oktober 2007 at 09:15

    Auch lustig ist es, wenn man auf der Login-Seite keine Daten eingibt, kommt folgende Meldung:
    Error : Es wurde eine leerer Benutzername geliefert!

  • 30. Fabian  |  03.Oktober 2007 at 09:27

    Wenn man keinen Suchtext eingibt, kommt eine Box mit folgendem Inhalt:
    Bitte geben Sie den Suchwort ein, um die Suche zu Starten

    Wie lange ist die Seite bitte online?

  • 31. Ivo  |  03.Oktober 2007 at 09:30

    Ich weiß gar nicht, was er will, schließlich kannst du ja nicht im Nachhinein jeden Text überprüfen, der bei dir auf die Seite gestellt wird …

  • 32. GrooveX  |  03.Oktober 2007 at 09:52

    @c.t. – das geht schief! wer, ohne des deutschen mächtig zu sein, hier professionell aufzutreten vorgibt, kommt unter die räder! erst recht, da all diese dreistigkeiten belegt sind. ich kann mir kleinschreibung erlauben. sie können sich IHRE rechtschreibung, IHRE grammatik nicht erlauben. belegen sie doch mal einen deutschkurs für immigranten an der vhs!

  • 33. Peer  |  03.Oktober 2007 at 09:55

    @Ivo: Sehr gut, das Argument merke ich mir.

  • 34. Peer  |  03.Oktober 2007 at 09:56

    Oh, und bitte in den Kommentaren auf Beleidigungen verzichten. Das ist nicht nett.

  • 35. BloggingTom&hellip  |  03.Oktober 2007 at 10:00

    Das Internet und die Urheberrechte…

    Dass Urheberrechte im Internet nicht immer die nötige Beachtung finden, zeigte sich in den letzten Monaten immer wieder. Da gibt es kleinere Fische, die mit fremdem Beiträgen zum Beispiel ihre soeben gegründete Artikel-Plattform ins richtige Licht …

  • 36. GrooveX  |  03.Oktober 2007 at 10:03

    das war nicht beleidigend gemeint – eher als notwendiger rat.

  • 37. Peer  |  03.Oktober 2007 at 10:08

    Ja, GrooveX, aber wir sind doch alle nett zueinander. Außer auf diesen Metaebenen.

  • 38. GrooveX  |  03.Oktober 2007 at 10:20

    na ja, manchmal. die blogs, die ich so hin und wieder lese, sind überwuchert von verschwurbelter agressivität. ich hätte natürlich auch schreiben können: he alter, verzieh dich aus dem web. du hast hier nichts verloren, jenseits aller metaebenen. aber so bin ich ja nicht. und wenn er merkt, dass er so nicht ankommt, vielleicht lernt er dann was. vielleicht.

  • 39. larsen  |  03.Oktober 2007 at 10:33

    “Artikel aktuell: 538″ wäre interessant zu wissen, wie viele davon tatsächlich exklusiv auf online-artikel.de veröffentlicht wurden. vielleicht hat da jemand das AAL-Prinzip falsch verstanden

  • 40. Heiner  |  03.Oktober 2007 at 11:07

    Danke, Ihr habt mir den Morgen gerettet! Köstlich! So stelle ich mir Blogger vor.

  • 41. felix  |  03.Oktober 2007 at 11:08

    moin – zum ersten mal hiervorbeigesuft, köstlich amüsiert und nun lass ich auch meinen senf da. wie streng/lax sind denn überhaupt die regelungen, jemanden beim klarnamen zu nennen?

  • 42. Name  |  03.Oktober 2007 at 11:13

    Herrn T. erscheint mir doch sehr beratungsresistent. Ich glaube, es steht eine Entscheidung an. Entweder belässt man es dabei, oder man nimmt seinen pädagogischen Auftrag war und hilft Herrn T. beim Verständnis der Rechtslage. Letzteres scheint aufgrund der Resistenz von Herrn T. besondere pädagogische Mittel zu erfordern, die gemeinhin zum Beispiel als Rechnung, Mahnung, Abmahnung, Anwalt oder Staatsanwalt bezeichnet werden.

  • 43. Im Copyshop von Online-Ar&hellip  |  03.Oktober 2007 at 12:40

    [...] Da ist nicht nur der eine, der sich „Tapian” nennt und dort reihenweise Artikel veröffentlicht, die aus Zeitschriften wie „Horizont”, „Capital” oder „Internet Business World” stammen – offenbar ohne Erlaubnis, ohne Quellengabe und ohne Vergütung (mehr dazu beim Peer). [...]

  • 44. mediengedanken.de (Blog) &hellip  |  03.Oktober 2007 at 12:49

    [...] Nach der WAZ-Posse hat sich schon wieder jemand einfach Peers Texten bedient. Diesmal, beim zweiten Teil sind die “Kollegen” aber noch dreister. Und noch unverschämter. [...]

  • 45. Matze  |  03.Oktober 2007 at 15:00

    leute ihr tut ja so, als ob ihr einen schwerverbrecher erwischt habt. im netzt ist es gang und gebe, das jemand vom anderen texte veröffentlicht. das er die quelle nicht angegeben hat war nicht ok. der hat wenigstens einsicht gezeigt und wie es scheint sich dafür entschuldigt und den artikel entfernt. verstehe echt nicht was die aufregung sein soll… den namen hätte ich auch nicht veröffentlicht.

  • 46. Hans-Jörg  |  03.Oktober 2007 at 15:11

    Lieber Matze (45.), leider hat es sich offenbar auch zu Dir noch nicht herumgesprochen, daß man keine fremden Texte veröffentlichen darf, und zwar auch dann nicht, wenn man die Quelle angibt (außer diese räumt das Recht dazu explizit rein). Es geht nicht um ein Kavaliersdelikt sondern um eine handfeste Verletzung von Urheberrechten. Man mag das als popelig ansehen, aber es ist die Entscheidung des Urhebers, was mit seinen Werken geschieht und die von niemand anders.

    Die Aufregung ist völlig berechtigt. Es gibt Menschen die leben von ihrem geschriebenen Wort. Wie fändest Du das denn, wenn Deine Arbeitskollegen die von Dir erledigte Arbeit als ihre Arbeit ausgeben, und Du deswegen um Deinen Arbeitslohn geprellt wirst?

  • 47. Wombel  |  03.Oktober 2007 at 15:14

    Texte zu klauen oder meinetwegen auch voll zu zitieren mit quellenangabe um die eigene seite mit content voll zu bekommen und damit, also mit der Arbeit anderer Autoren, geld zu verdienen ist also vollkommen moralisch in ordnung für dich ?

    Wenn der Autor dieser Veröffentlichung nicht zustimmt bzw. nichtmal danach gefragt wird und auch keinen cent von den Werbeeinnahmen sieht die mit seinen Texten erwirtschaftet werden ist das einfach eine große schweinerei.

  • 48. Matze  |  03.Oktober 2007 at 16:01

    es ist natürlich nicht in ordnung aber wenn dieser jemand zu gibt ein fehler gemacht zu haben und sich dafür entschuldigt, dann sollte mann auch grösse zeigen. unwissenheit schützt nicht davor, aber jemanden der einsicht gezeigt hat namentlich so zu demolieren ist für mich genauso schlimm.

  • 49. Matthias  |  03.Oktober 2007 at 16:34

    peer: war der am telefon auch so, wie (mutmaßlich) er sich hier in den kommentaren geäußert hat? und hattest du dann mitleid?

  • 50. Steffen  |  03.Oktober 2007 at 16:34

    Wenn C. noch was retten wollte, würde er alle geklauten Texte löschen und ein fettes “Tschuldigung” auf seine Seiten setzen. Und nicht versuchen, in den Kommentaren diverser Blogs einen verlorenen Kampf weiterzuführen.

  • 51. Name  |  03.Oktober 2007 at 16:38

    Matze, ein Fehler ist etwas anderes. Das passiert offensichtlich dauernd auf online-artikel.de. http://www.stefan-niggemeier.d.....artikelde/ zählt haufenweise weitere Kopien auf, einschließlich aus Bildern entfernte Copyright-Hinweise. Copyright-Infos aus Bildern gehen nicht einfach so verloren.

    Wenn Herr C.T. Wert auf seinen Ruf legen würde, dann sollte er so eine kommerzielle Seite nicht betreiben.

  • 52. Peer  |  03.Oktober 2007 at 16:40

    @Matthias: Wir haben heute noch einmal telefoniert und er hat zugesagt, alle Fremdtexte zu entfernen. Darauf warte ich. Dann schauen wir weiter.

  • 53. Kai  |  03.Oktober 2007 at 17:15

    Tja, ich sehe keinen Unterschied zu Youtube, MyVideo, Kazaa und den Bittorrent-Aggregatoren.

    Da sagt keiner was und Companies wie VIACOM, die ihre Interessen gegen Youtube/Google durchsetzen, werden gebrandmarkt.

  • 54. popkulturjunkie.de »&hellip  |  03.Oktober 2007 at 18:03

    [...] – Kopfschütteln – sehr viel Kopfschütteln.. [...]

  • 55. Steffen  |  03.Oktober 2007 at 18:03

    Ich sehe Unterschiede. Wer dort geschützte Inhalte hochlädt, hat persönlich nichts davon und auch keine Aussicht auf Gewinn. Ganz anders als in diesem Fall. Außerdem gibt sich ein Youtube-Hochlader selten oder gar nicht als Urheber aus.

  • 56. Blogger  |  03.Oktober 2007 at 19:03

    Steffen das sollte wohl ein Witz sein :) ))

  • 57. Kai  |  03.Oktober 2007 at 20:12

    @55: Natürlich haben die Leute einen Gewinn davon, sicherlich nicht direkt pekuniäner Natur. Aber neben Motiven wie Anerkennung spielt der indirekte finanzielle Gewinn durch Ausgabenersparnis sicherlich auch eine große Rolle.

    Ich sehe wirklich keinen Unterschied.

    Hie wie dort wird das Eigentum und Besitzstände anderer komplett ignoriert, zum Vorteile anderer.

    Dass Herr Onlineartikel sich potentiell durch Onlinevermarktung bereichern könnte macht es nur graduell aber nicht prinzipiell schlimmer

  • 58. Wie das Web 2.0 wirklich &hellip  |  03.Oktober 2007 at 21:00

    [...] Wie das Web 2.0 wirklich funktioniert Dank Stefan Niggemeiers Medienblog bin ich auf die medienpiraten gestossen, die gar haarsträubendes zu berichten haben. [...]

  • 59. frosch  |  03.Oktober 2007 at 21:30

    Weiß nicht.. wenn hier schon von “pädagogischen Mitteln” gesprochen wird (und wenn Herr Onlineartikel tatsächlich Kommunikationswirtschaft studiert), wäre es da nicht sinnvoll, mal einen seiner (Rechts-)Dozenten drauf anzusprechen?

    Kommunikationswirtschaft ist kein so häufiger Studiengang im deutschsprachigen Raum, und whois und xing könnten beide helfen, das genauer einzugrenzen.

  • 60. Daniel Große  |  03.Oktober 2007 at 22:00

    Sehr nette Geschichte. Und erfreulich zu sehen, wie sich C.T. hier mit seinen Kommentaren selbst entlarvt und demontiert. Interessant auch, dass die Artikel, auf die sich Stefan Niggemeier in seiner Ausführung bezieht, mittlerweile gelöscht wurden. Grausam solche “Portale” – wurde Zeit, dass mal einer anfängt, dort auzuräumen. Danke Peer, danke Stefan.

  • 61. MatthiasSch  |  03.Oktober 2007 at 23:50

    unglaublich, wie dreist man sein kann. Und irgendwie schon komisch, dass alle, die sich hier mehr oder weniger für C.T. einsetzen, in puncto Rechtschreibung auffällige Parallelen zu dessen rechtschreiblerischer Qualität aufweisen….

    Ich rege mich selber schon lange nicht mehr auf, wenn aus meinen Texten mehr oder weniger ungeniert geklaut wird – solange es bloß um die Gedankengänge und Ideen geht und keine reine Kopie ohne jede eigene Arbeit ist. Aber bei einem simplen Copy-Paste-Geschäftemachen würde ich auch mal per Rechnung, Mahnung, Anwalt etc. die rote Karte zeigen.

    Gruß
    Matthias

  • 62. C.T.  |  04.Oktober 2007 at 00:45

    Hallo Zusammen,

    gestern hat mich Herr Schader Angerufen und auf sein Artikel aufmerksam gemacht. Darauf hin habe ich Ihm angeboten den Artikel zu löschen ohne wenn und aber oder seinen Namen darunter zu setzen. Er wollte dass ich den Artikel komplett entferne und drohte mir mit Finanziellen Konsequenzen. Gleich am Selben Tag stiegen die Besucherzahlen. Hmm ich dachte was für ein Segen (Guerilla Marketing) aber dem war nicht so. anscheinend haben unter den Blog-Besuchern so einer art “wer findet die nächste Seite ohne Quellenhinweis” begonnen. Ich habe Herrn Schader noch mal angerufen und Ihn gefragt was das sein soll mich namentlich auf seinem Blog publik zu machen? Daraufhin hat er angefangen mich über Urheberrecht etc. aufzuklären und mich aufgefordert die anderen Artikel auch zu entfernen und dann überlege er sich meinen Namen eventuell abzukürzen.

    Was will ich damit sagen: Jeder argumentiert den Sachverhalt so wie es ihm in den kram passt ohne den tatsächlichen Sachstand zu kennen. Woher wollt ihr wissen, dass ich keiner Einsicht gezeigt habe. (Hoffentlich nimmt Herr Schader an der Diskussion weiter teil. Wart ihr bei den Gesprächen dabei. Der einer setzt den Fall mit Mördern in Verbindung und wiederum der anderer mit K. Vergewaltigern. Ist das euere Journalistische Höchstleistung, einen Artikel was 1 zu 1 auf OA.de veröffentlicht wurde ohne einen eigenen Eigennutz zu erzielen mit solchen krankhaften dingen in Verbindung zu setzen? Nochmal: Der Artikel wurde nicht geändert und nicht als eigener Artikel Publiziert. „Nur“ der Quellenhinweis hat gefehlt. Ohne den Sachverhalt geklärt zu haben den Namen mir nichts dir nichts zu veröffentlichen ist wie es scheint ein Journalistisches Tugend. Kopiert wird im Internet täglich. Dreiste Menschen gehen da anders vor und lasse den Text umändern und veröffentlichen es so, als währe es sein eigenes. Dafür gibt es unzählige Tools und Bsp. die ich euch zeigen kann. Aber darum geht es gar nicht. Ich habe eher das Gefühl, das die beiden Herren ein Opfer gefunden haben “Den Dreisten Studenten” der die Texte von anderen klaut und angeblich als sein eigenes publiziert auszunutzen als ein „PR Gag“ für die eigene Seiten. Mir kommt es vor, als dies von beiden abgesprochen und durchgeführt wurde.

    ASL BEWEIS DAS ICH MICH schon X-Mal für den Vorfall Entschuldigt habe hier 2 der Mails, die ich Herrn Schader geschrieben habe. Aber er macht sich wohl nicht viel daraus. Warum sollte er auch! Sitz bestimmt gemütlich mit Herrn N. am Bar und genießt seinen PR Erfolg.

    Mail 1.
    ######################################
    Hallo Herr Schader,

    wie bereits am Telefon besprochen, möchte ich mich nochmals für die Veröffentlichung ihre Artikel entschuldigen. Wir haben kein schlechtes Absicht damit gehabt und es auch nicht als unseren veröffentlicht. Dennoch war dies falsch und ich habe mich bereits mehrmals dafür entschuldigt. Alle anderen Artikel die aus den verschieden Zeitschriften kopiert wurden sind (bis jetzt habe ich insgesamt 9 gefunden) wurden gelöscht.

    Ich bitte Sie noch einmal diesen Artikel zu entfernen, da mein Name bereits unter Google als x ausgeführt wird und das sich (wenn es unverändert bleibt) in den nächsten Tagen ausweiten wird. Sie haben bestimmt unter Google nach meinen Namen gegooglet und ganz sicher nichts Negatives gefunden. Es war das erste und letzte Mal das wir so ein Fehler begangen sind… leider aus Unwissenheit und wirklich ohne schlechte absichten.

    Es war ein Fehler und ich habe dies auch eingesehen und mich mehrmals dafür entschuldigt. aber das mein Name mit Kinderschändern in den Kommentaren in Verbindung gebracht wird tut einfach weh. Jetzt rufen sogar Leute bei uns an und legen dann auf.
    ######################################

    Mail 2.
    ######################################
    Guten Tag Herr Niggemeier und Herr Schader,

    ich bitte Sie nochmals meinen Namen aus Ihrem Blog-Eintrag zu löschen. Sie können von mir aus oa.de und den Autor an den Pranger stellen, aber meinen Namen hier einfach ohne mir nicht dir nichts publik zu machen ist echt einer Zumutung. Ich bekomme von verrücktesten Typen Anrufe die mich auslachen und wieder auflegen. War das, was Sie erreichen wollten. Sie müssen Sich super vorkommen so einen dreisten Studenten bei der Textklaue erwischt zu haben, obwohl dies nicht unserer Absicht war. Wie ich Herrn Schader erklärt hatte war das falsch den Quellenhinweis nicht angegeben wurde. Wir hatten keine schlechte absichten, sonst hätten wir den ganzen Artikel umgeändert und so veröffentlicht, was viele bereits im Internet tun. Dann hätten Sie auch nichts machen können. Ich habe mein Fehler bereit im ersten Telefongespräch eingesehen und den Artikel gleich gelöscht und mich auch dafür entschuldigt. Was wollen Sie noch mehr. Wieso legen Sie sich nicht mit den echten Piraten im Netz auseinander die nicht 5 Dolar sondern 5 Mill am Tag verdienen.

    Sie sind dabei meine Karriere wegen eines Artikels was nicht einmal von mir veröffentlicht wurde zu zerstören. Dieser Artikel wurde wie es scheint 1 zu 1 auf oal.de veröffentlicht und wurde nicht als eigens verkauft sondern Original wie es im Horizont stand publiziert.

    Ich bitte Sie nochmals meinen Namen und den Bezug zu Art2Digtal zu entfernen. Das alles hat nur was mit oa.de zu tun.
    ######################################

  • 63. Snakebiter  |  04.Oktober 2007 at 04:25

    “Hmm ich dachte was für ein Segen (Guerilla Marketing)” – “ohne einen eigenen Eigennutz” – “Wir haben kein schlechtes Absicht damit gehabt” – “Der Artikel wurde nicht geändert und nicht als eigener Artikel Publiziert” – “‘Nur’ der Quellenhinweis hat gefehlt” – und zu allerletzt auch noch, man höre und staune: “Artikels was nicht einmal von mir veröffentlicht wurde”…

    …spricht “C.T.” aka “Taipan”. Hmmm, wie passt das denn wohl alles zusammen? Ich komm da nicht mehr mit.

    “Es war ein Fehler…”

    Das kann man so sehen, ja. Fehler macht aber jeder mal, es ist letztlich auch eine Frage, wie man dann damit umgeht. Kommunikations-Experten, auch angehende, sollten das eigentlich wissen.

    “…und ich habe dies auch eingesehen”.

    Und da isses wieder, schon wieder eine dreiste Lüge. Siehe Zitatsammlung oben.

    “Sie sind dabei meine Karriere wegen eines Artikels was nicht einmal von mir veröffentlicht wurde zu zerstören.”

    Falls da wirklich eine Karriere zerstört werden sollte, dann nicht zuletzt durch die selbst zur Schau gestellte Inkompetenz (nicht nur) im Krisenmanagement, die ironischerweise zu dem angestrebten Berufsfeld nun so gar nicht passt.

    “Jetzt rufen sogar Leute bei uns an und legen dann auf.”

    Leute, lasst das bleiben.

  • 64. Der Vorstand  |  04.Oktober 2007 at 04:39

    Kommt schon, das ist doch ein Fake, oder?
    Dem Medienpiraten wird ein Text gekaut…hrhrhr

    Und es glaubt doch wohl keiner das jemand so naiv ist und sich wirklich beschwert das er beim klauen erwischt wurde.
    Vielleicht noch bei der Polizei Anzeige wegen fieser Gemeinheit stellen oder wie?
    Solche Leute erhalten doch vor erlangen der Volljährigkeit ihren Darwinaward oder?
    Falls nicht will ich zurück in den Dschungel!

    Gruss
    Der Vorstand

  • 65. Snakebiter  |  04.Oktober 2007 at 05:08

    @64

    “Kommt schon, das ist doch ein Fake, oder?”

    Habe ich erst auch vermutet, aber aufgrund der Beiträge #49 und #52 hier bzw. noch mehr #37ff. beim Niggemeier bin ich mir da gar nicht mehr so sicher. Erschreckend, ich fühle mich unweigerlich an Einsteins Bonmot über die Unendlichkeit erinnert.

    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/und-web-20/

  • 66. GlowingHeart  |  04.Oktober 2007 at 05:55

    @5

    DaYFlaMe (ID 2) hat seine Interessen neu angepasst und ist auch gleich noch Wohnortmäßig umgezogen. Im Web 2.0 ja kein Problem. Damit steht doch fest das ID 1 = ID 2 ist.

    Warum sollte ID 2 mit dem vorher gleichen Interessentext wie ID 1, seine Interessen plötzlich ändern und dann auch gleich noch den Wohnort wechseln?

    “Taipan” benutzt wohl für “SEINE”, selbst geschriebenen Artikel die Newsletter von http://newsletter.explido-webm.....r07_NL.htm bei denen es aber heist:: “Das Weiterleiten oder Zitieren dieses Newsletters unter Angabe der Quelle wird ausdrücklich begrüsst.”

    Eine Quellenangabe unter den zitierten Newsletter ist aber nicht zu finden.

  • 67. Kartenlegen » Blog &hellip  |  04.Oktober 2007 at 06:36

    [...] mit dem RSS 2.0 Feed folgen. Wir würden uns freuen, wenn Sie einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback von Ihrer Seitesetzen. [...]

  • 68. Ulrich Rudat  |  04.Oktober 2007 at 08:32

    Sehr geehrter Herr Schader!

    Natürlich ist es ein Kampf des David gegen Goliath, aber wi wissen ja, wie der ausging. Mein Rat: Unbedingt in Rechnung stellen, wie der Kollege weiter oben es bereits empfohlen hat.
    Aber auch: Rechtliche Schritte androhen, bei Wiederholung! Wir Autoren müssen hier zusammen halten. Dies ist kein Solidaritätsgefasel, sondern eine rein existenzielle Überlegung.

    Vielen Dank für die Aufdeckung und die Veröffentlichung!

    Beste Grüße

    Ulrich Rudat

  • 69. Stephan  |  04.Oktober 2007 at 09:18

    Klasse, danke für diese Unterhaltung am frühen Morgen.

    Grüße, Stephan

  • 70. Fragen kostet ja nix  |  04.Oktober 2007 at 10:17

    Ich glaube, C.T. hat (sofern es sich tatsächlich um den Betreiber der Seite handelt) immer noch nicht kapiert, was ihm eigentlich vorgeworfen wird. Dass er immer wieder darauf hinweist, dass er die kopierten Texte ja nicht mal geändert habe, zeigt, dass er den Kern des Problems nicht begriffen hat. Denn schließlich geht es ja genau darum, Texte einfach dreist zu klauen und eben noch nicht mal durch Eigenleistung zu verändern. Wie kommt jemand, der so wenig Ahnung von den Grundregeln des Publizierens hat, auf die Idee, ein Text-Portal zu betreiben?

    Die Hinweise auf die Praxis bei Zweitverwertungen durch Artikeldatenbanken von Zeitungen oder durch GBI finde ich übrigens sehr interessant. Gibt es zu diesen Dingen bereits Urteile? Vielleicht sollte der DJV sich mal mit den juristischen Aspekten dieser Sachen befassen, ggfs. sogar exemplarische Prozesse führen.

  • 71. The Maastrix » Da w&hellip  |  04.Oktober 2007 at 11:56

    [...] Wundervoller PR-Gau bei Art2Digital Intermedia die betreiben ein Portal namens Online-Artikel.de und haben offenbar im großen Stil Artikel ohne Kennzeichnung plagiiert. Der mutmaßliche Hauptschuldige (vermutlich einer der Geschäftsführer unter Pseudonym) windet sich in den Kommentaren – Popcorn für alle. Beim Schreiben dieses Beitrags gab es auf Online-Artikel übrigens 299 Autoren, mal sehen, wie sich das hier entwickelt. Bookmark to: [...]

  • 72. Peer  |  04.Oktober 2007 at 12:01

    zu Kommentar 62: Wie Stefan, bei dem C.T. dieselben Mails in den Kommentaren veröffentlichte, möchte auch ich darauf hinweisen, dass am Ende der letzten Mail dort, wo die „####” stehen, nicht das Ende ist. Im Rest der Mail droht Herr T. erstens mit rechtlichen Schritten, kündigt aber zweitens an, es dabei „ganz sicher” nicht zu belassen. Notfalls werde er sich für meinen Namen „was einfallen lassen”. Als Suchmaschinen-Optimierer garantiere er mir das.

  • 73. RANDPOP&hellip  |  04.Oktober 2007 at 12:09

    Der Fall Online-Artikel.de – Da ist man mal zwei Tage nicht in Bloghausen unterwegs!…

    Und schon entgeht einem die Geschichte rund um Art2Digital bzw. Online-Artikel.de, die sich zu einem wunderbaren Lehrstück des Web 2.0 zu entwickeln scheint. Mal schauen, wieviele Jungs noch auf die Nase fallen müssen, bevor sie begreifen, d…

  • 74. Fragen kostet ja nix  |  04.Oktober 2007 at 12:17

    @ 72: Ist doch nett! Vielleicht plant er, quasi als Ausgleich dafür, dass er deine Artikel unter seinem Namen (Nickname) veröffentlicht hat, jetzt das Gegenteil und schreibt lauter Texte, die er dann unter deinem Namen publiziert… Wäre doch toll, wenn man, würde man deinen Namen googlen, auf Beiträge wie “Die tüken von des urheber Rechts” oder “Ales was mann über Tsweitverwertun wisen muss” finden würde!

  • 75. ullrich  |  04.Oktober 2007 at 12:47

    Ja, ich hab ihn entdeckt!
    C.T. publiziert tatsächlich auch Artikel, die nicht von ihm geklaut wurden. Im selbigen werben Sektenmitglieder seelenruhig für eine vom Verfassungsschutz beobachtete Organisation. Na also C.T. – geht doch :) http://www.online-artikel.de/a.....565-1.html

  • 76. Wolf  |  04.Oktober 2007 at 12:58

    @75: Sie stehen ja kurz vor der Selbstjustiz! Was hat denn die Tatsache, dass es auf dem Portal einen PR-Beitrag von und über Scientology gibt mit dem Klauen geistigen Eigentums zu tun? Was Sie da ihrem Kommentar #75 machen ist kein Diskussionsbeitrag, sondern die Eröffnung einer ekligen Schlammschaft.

  • 77. af  |  04.Oktober 2007 at 13:51

    Der angehende Kommunikationswirt sollte möglicherweise noch einmal die Schule besuchen. Gerade die aktive Teilnahme am Deutschunterricht könnte die Fähigkeit zur richtigen Anwendung der deutschen Sprache steigern. Besonders ist hier auf die Groß- und Kleinschreibung zu verweisen.

    Weiter kann man davon ausgehen, daß das Schriftbild Ausdruck des Geistes ist. Bringt man beides zusammen darf man sich möglicherweise fragen, ob es die Diskussion wert ist.

    Da das Unternehmen ohne Zweifel die beanstandeten Artikel in seinem Online-Angebot veröffentlicht hat steht einer Rechnungstellung in verkehrsüblicher Höhe (hier sind ja genug Experten) nicht wirklich etwas im Wege. Im Falle einer Zahlungsweigerung könnte es sich eventuell um eine Handlung handeln, die eine Schadensersatzforderung in Höhe des geforderten Honorars begründet.

    Eigentlich ein schöner Fall für eine Klausur :-)

  • 78. C.T.  |  04.Oktober 2007 at 14:01

    Zitat:Peer[...]Wie Stefan, bei dem C.T. dieselben Mails in den Kommentaren veröffentlichte, möchte auch ich darauf hinweisen, dass am Ende der letzten Mail dort, wo die „####” stehen, nicht das Ende ist.[...]

    Hallo Herr Peer! Warum veröffentlichen Sie diesen abschnitt des Mails nicht, anstatt es nach Ihren wünschen und Vorstellungen anzupassen. Ging es darin nicht um meinen Namen bzw. den Namen von der Seite Art*D**** was mit der eigentlichen Seite wo Ihrer Artikel veröffentlicht wurde nicht zu tun hat. Oder warum erzählen Sie nicht von den Telefonaten die wir geführt haben, wo ich Ihnen den ganzen Sachverhalt versucht hatte zu erklären, sowie wie es zu der Veröffentlichung Ihrer Artikel auf OA kam. Dass ich diesen Artikel nicht veröffentlicht habe wissen Sie ganz genau und nachdem ich Ihnen das am Telefon erklärt hatte wie es dazu kam, haben Sie nicht widersprochen, weil Sie wussten das dass die Wahrheit ist.

    Es geht Ihnen hier nicht um den einen oder die anderen 15 Artikel. Viel mehr geht es hier um so eine Art Abrechnung mit bestimmten kreisen, die Sie bzw. Ihre Artikel kritisiert haben. Oder wieso haben Sie das Bedürfnis gehabt ein neues Thema mit Der Titel “Betrifft: Grundverständnis“ gestartet. Auf meiner bitte am Tel den Namen zu Entfernen, weil meiner Privatsphäre unheimlich darunter leidet, haben Sie lächelnd geantwortet… ich Zitiere: „Herr T. Übertreiben Sie nicht! Wissen Sie wie viele Menschen mich bzw. mein Arbeit kritisieren… das geht vorüber!“, das zeigt schon, das es Ihnen gar nicht um den uralten Artikel geht, was vor Wochen veröffentlicht war und längst zu einer neuen Printausgabe verarbeitet wurde. Es ging Ihnen auch nicht um Einsicht und Bekenntnis, weil Sie von mir davon in den letzten 2 Tagen (schon vom Anfang an) mehr als genug bekommen haben. Es gab nie Drohungen von meiner Seite aus. Nur im letzten Mail habe ich Sie noch einmal aufgefordert meinen Namen zu löschen. Sie wollten mit dieser Aktion einfach mit irgendjemand/en abrechnen das wurde mir im Telefongespräch mit Ihnen sehr deutlich geworden. Ich bin kein Riesen Agentur nur ein Student der sein Studium als Kleinunternehmer mit Internet Marketing und Suchmaschinenoptimierung finanziert. Aber in den Beiträgen wie z.B. jetzt auf dem Webblog vom Handelsblatt werde ich als Grosse Agentur dargestellt. Na das fasse ich mal als Kompliment auf. Das zeigt, dass ich in mein Job als Internet Marketeer sehr gut bin. Nichts desto trotz bin ich für OA verantwortlich und das was da passiert ist war nicht mein Absicht und entschuldigt habe ich mich dafür nicht ein-, zwei- oder dreimal sondern 10, 20, 30-mal. Aber nur der Herr Schader, bestimmt auch sein lieber Kollege Herr Niggemeier der dieser Sache zur eigen gemacht hat, wissen ganz genau wie es zu der Veröffentlichung kam und das es falsch war. Ausserdem habe ich den Eindruck das vielen hier nicht um Einsicht oder Bekenntnis geht! Wenn ich schon Sätze sehe wie z.B. lern erstmal Deutsch oder dein Grammatik zeugt von Inkompetenz. Ich habe 2 Dozenten die noch schlechter sind als ich aber viel besser unterrichten als die Perfekt-deutschsprachigen. Ja Ja! Der böse böse Ausländer der nur ein Dieb sein kann. Des kommt vielen von euch ganz sicher gelegen aber mich hat dieser Gesichte noch mehr gestärkt und abgehärtet. Ich habe ein Fehler gemacht (ich sehe das als mein Fehler ein, weil ich für dieses Portal verantwortlich bin) und werde es weiterhin auch machen. Ich weiss nicht, wie Journalisten Einsicht definieren, aber ich habe Einsicht gezeigt und das weiss Herr Schader ganz genau nur dazu Stellung will er komischerweise nicht nehmen. Zitiert nur seinen Lieben Kollegen den Herrn Niggemeier der wie es mir erscheint die Schnur fest in den Händen hält und dieser PR Maßnahme lenkt.

    Ich hoffe Sie haben sich damit einen Namen machen können.
    Herzlichen Glückwunsch!

    Mit freundlichen Grüssen
    C.T.

  • 79. Peer  |  04.Oktober 2007 at 14:06

    Gerade drängt sich mir der Eindruck auf, dass es falsch war, den Namen meines Vorkommentators im Blog auf dessen Bitte hin zu löschen.

  • 80. Fragen kostet ja nix  |  04.Oktober 2007 at 14:39

    @ C.T.: Bitte entschuldigen Sie meinen “Gag” in Kommentar 74. Sich über die Rechtschreibung eines Nicht-Muttersprachlers lustig zu machen, ist nicht ok und Sie haben zurecht darauf hingewiesen.

  • 81. C.T.  |  04.Oktober 2007 at 14:46

    @Fragen kostet ja nix
    Kein Problem! Es gibt schlimmeres. Ich möchte hier auch nicht den Eindruck erwecken als Ausländer geprangert zu werden oder mich dahinter verstecken.

  • 82. Nachfrage  |  04.Oktober 2007 at 14:47

    @Herr Schader: Warum kommen Sie denn dem Wunsch des Herrn C.T. nicht nach und veröffentlichen den Rest der E-Mails, natürlich mit eventuell notwendiger Anonymisierung? Dann können sich die Leser hier selbst ein Bild machen.

  • 83. mizzekatze  |  04.Oktober 2007 at 14:52

    Korrektur: Der link des Vorredners #75 ist nicht korrekt.
    Die URL muß lauten:

    http://www.online-artikel.de/a.....565-1.html

    *räsuper*

  • 84. lola  |  04.Oktober 2007 at 14:55

    Lieber C.T., erklären Sie doch bitte öffentlich und nicht im Privatgespräch mit Herrn Schader, wie es zu diesem Textklau kam. Und vermischen Sie bitte nicht zwei Dinge, die nun wirklich nichts miteinander zu tun haben: Ihre nationale Identität und Ihre Vorliebe, sich mit fremden Federn zu schmücken. Wer dan eine aus dem anderen ableitet, ist ein Rassist und hat auf dieser Seite nichts zu suchen! Oder, Herr Schader?

  • 85. mizzekatze  |  04.Oktober 2007 at 15:51

    Die uns Deutschen anhängige Tendenz zur Genauigkeit wird uns manchmal einfach zum Verhängnis, wenn wir nach 80 Kommentaren und Meinungen vergessen, daß der Elefant eigentlich mal vielleicht keine Mücke, aber nichts wesentlich größeres als ein Goldhamster war.

    Was ist denn eigentlich passiert? Ein Schüler der Suchmaschinenoptimierungskunde hat ein paar nicht astreine Experimente an lebenden Organismen vollzogen, ist erwischt und dafür öffentlich ausgepeitscht worden.

    Mir kommt gerade die Assotiation zu einem..sagen wir mal kleinen Dorf in Italien, wo den ganzen Tag die Sonne scheint und die Leute gut gelaunt sind: Ein paar Trickdiebe, ein paar Krattler, ein paar Hartgeldkriminelle sind immer dabei, und notfalls gibts halt mal eins auf die Nase, aber dann ist alles wieder gut . ;-)

    Gucken wir doch mal auf den PageRank, das einzig relevante Barometer und Instrument, Gutes von Bösem qualifiziert zu unterscheiden:

    Art2digital hat immerhin eine glatte 5,
    aber bei online-artikel.de strahlt uns eine fette 0 entgegen.

    Na. Da sollte dann doch noch ein wenig optimiert werden :-)

  • 86. Peer  |  04.Oktober 2007 at 17:54

    @Nachfrage, 82: Hat C.T. im Stefan-Blog schon selbst erledigt.

  • 87. Und dann wundern sich man&hellip  |  04.Oktober 2007 at 18:03

    [...] Aber wenn man bei Schader die Anmerkungen eines Kommentators liest, dann verstehe ich warum manch einer lieber seinen Anwalt einen Unterlassungsanspruch formulieren lässt, als freundlich aber bestimmt darauf aufmerksam zu machen. [...]

  • 88. blariog.net&hellip  |  05.Oktober 2007 at 13:11

    Online-Artikel.de…

    Steffen (mit 2f und e) schreibt in einem Kommentar zu einem Artikel bei Stefan Niggemeiser:
    Wenn ich einen eigenen Blog hätte, würde ich jetzt einen lustigen Artikel drüber schreiben, wie man nur durch kopieren von Artikeln Geld verdienen kann, was …

  • 89. Peter Krause  |  08.Oktober 2007 at 14:41

    “…der mir versichert hat, alle Texte, die aus anderen Medien stammen und bei Online-Artikel.de veröffentlicht wurden, löschen zu wollen.”

    Diese Versicherung betraf wohl nur das “Wollen”, nicht die Ausführung.
    So sind zum Beispiel noch alle URVs des Benutzers mit der ID 10 unverändert online. Und viele andere …

    http://www.stefan-niggemeier.d.....ment-42443

  • 90. Peer  |  09.Oktober 2007 at 12:01

    @Peter Krause: Ja, ich weiß. Also: bloggt das fleißig! Der bisherige Ärger scheint dem Seitenbesitzer ja nicht ausgereicht zu haben.

  • 91. Hanns  |  09.Oktober 2007 at 13:49

    Nur als kleine Info, damit es keine Missverständnisse gibt. C.T. hat isch als Autor bei expertenarrtikel.de eingetragen, hat aber mit der Plattform nichts zu tun. Vielleicht wollte er sich nur einmal anschauen, wie es ein Wettbewerber so macht. Bei expertenartikel.de werden jedenfalls keine Artikel abgeschrieben, um an mehr Content zu gelangen.

    Wir lehnen derzeit weit über 50 % der eingereichten Artikel ab, da wir die Plattform langfristig erfolgreich aufbauen wollen. Da ist Qualität wichtiger als Quantität.

    Der Text “(Autorenname) lädt Sie ein, Ihre besten Fachartikel bei expertenartikel.de zu veröffentlichen und die Vorteile von reichweitenstarkem Artikel-Marketing zu nutzen.” ist derzeit unser Standard-Text, solange das Autoren-Profil noch nicht von einem Neu-Mitglied ausgefüllt wurde.

    C.T. hat sicherlich kein großes Interesse, dass sich Autoren bei dem Wettbewerber expertenartikel.de anmelden ;-)

  • 92. RANDPOP&hellip  |  09.Oktober 2007 at 15:54

    Das große Thema Textklau in Blogs und Contentdiebstahl – Na Und?…

    Ich habe mir die letzten Tage oft darüber Gedanken gemacht, wie denn nun der Fall Online-Artikel.de und ähnlich gelagerte Versuche der Content‑Übernahme zu bewerten sind. Vielleicht lag es am gestrigen Sieg meiner Heimmannschaft un…

  • 93. Peer  |  09.Oktober 2007 at 17:29

    @Hanns: Bei anderen Autoren, die noch nicht aktiv geworden sind, steht aber doch: “(…) hat bisher noch keine Artikel veröffentlicht. Das Autorenprofil wird erst nach einer Veröffentlichung aktiviert.” Wo ist der Unterschied?

  • 94. Hanns  |  09.Oktober 2007 at 18:45

    @ Peer: Der Unterschied liegt im Anmeldedatum. Bei neueren Anmeldungen erscheint “(…) hat bisher noch keine Artikel veröffentlicht. Das Autorenprofil wird erst nach einer Veröffentlichung aktiviert”. Wir haben das eingeführt, um Anmelde-Spam zu verhindern. Die älteren Anmeldungen müssen wir noch händisch nachziehen. Wir sind derzeit dabei insgesamt das Eingabefeld für das Autoren-Profil zu überarbeiten und zukünftig auf der Autorenseite auch alle veröffentlichten Artikel eines Autoren aufzulisten und zu verlinken. Diese Funktionen stehen sehr weit oben auf unserer Prio-Liste und werden voraussichtlich in den nächsten beiden Wochen umgesetzt. Wir befinden uns noch in einer frühen Beta-Phase und hoffen, die Plattform jede Woche noch benutzerfreundlicher gestalten zu können. Viele Verbesserungsmöglichkeiten zeigen sich erst in der Praxis. Wenn man einmal bei Google oder der DENIC sucht, kann man ja sehen, dass das Unternehmen A2D InterMedia Solutions von C.T. (ich will hier nicht noch zusätzlich einen Links setzen) und expertenartikel.de zwei völlig verschiedenen Unternehmen sind. C,T. hat sich bei uns in den letzten 4 Wochen lediglich als einer von etwa 80 Autoren angemeldet. Das ist aber auch der einzige Zusammenhang zu expertenartikel.de und der einzige Grund, warum bei einer Google-Suche nach C.T. eine Seite von uns bei den Suchtreffern erscheint.

  • 95. Sebastian  |  26.Oktober 2007 at 13:39

    Bei dem Kindergarten dreht sich die Old Economy im Grabe um. Lächerliches Verhalten was in der Internetwelt – besonders im “Web 2.0″ – an den Tag gelegt wird. Schämen sollten sich alle.

  • 96. Claudix  |  12.Dezember 2007 at 10:23

    Liebe Schreiber und Leser,

    ich konnte zwar nicht alle Kommentare lesen, aber es scheint doch klar zu sein, dass einiges eben unklar ist.

    Bei Artikelverzeichnissen handelt es sich nicht wirklich um WEB 2.0 Anwendungen, sondern eher um ein Geschäftsmodell. Einfach ausgedrückt kann man sagen, je mehr Content, also Texte und Artikel ein Anbieter im Netz hat, desto öfter wird er unter den verschiedensten Suchbegriffen auch bei den Suchmaschienen ( google ) gelistet und erhält somit auch mehr Besucher. Je mehr Besucher er hat, desto öfter werden auch Werbungen und pay-per-click advertiser betätigt, an denen der Betreiber dann auch etwas verdient. Dies kann sehr umfangreiche Dimensionen annehmen.

    Mittlerweile setzen die Betreiber solcher Seiten auch spezielle Software ein, um bereits veröffentlichte Artikel zu finden. Dies aber nicht etwa um die copyrights der Autoren zu schützen, sondern wegen des Umstandes, dass google erkennt, wer kopierte Texte verwendet, und diese Seiten dann entsprechend schlechter einstuft, was das ranking und somit die Clicks und Einnahmen negatiiv beeinflusst.

    Das überhaupt jemand für diese Verzeichnisse schreibt hat meist den Grund, dass der Schreiber links zu seinen eigenen Seiten im Text unterbringen darf, was dessen Seite im Suchmaschienenranking positiv beeinflusst. Google bewertet eine hohe Anzahl themenbezogener eingehender links als Zeichen für die Wichtigkeit einer Seite.

    Viele Betreiber klauen tatsächlich alles was sie finden können, dies aber nicht immer mit böser Absicht. Fehlendes Wissen ist oft der eigentliche Grund. Profis nehmen Artikel aus Ezines, deren Texte frei zur Verfügung stehen. Die moderne Praxis im web führt leider dazu, dass journalistische Leistung nicht mehr als solche erkannt und entsprechend respektiert wird. Im Resultat ist ein sehr grosser Teil der Internetangebote schlicht und einfach Datenmüll.

    Aktuell arbeite ich an einer Seite, die auf Fragen beruht, also dem eigentlichen Grund, weshalb jemand im Internet zu suchen beginnt. Das Prinzip ist sehr einfach: Jedermann kann Fragen stellen, diese selbst beantworten oder von anderen beantworten lassen. Damit ein gewisser Qualitätsmassstab bestehen bleibt, dürfen Antworten nicht zu kurz sein und werden einzeln überprüft. ( Viele features werden noch eingebaut, die site befindet sich noch im gamma-Stadium )

    Die Klientel, die so gerne links haben möchte, darf auch mitmachen, geklaute Texte werden aber gelöscht ! Werbebanner und pay-per-click-ads habe ich nicht eingebaut !

    Das ist zwar nicht web 2.0 , aber eben web 0.1 , so wie es eigentlich gewünscht war. Hier könnt Ihr es sehen und auch schon mitmachen. Für Verbesserungsvorschläge bin ich sehr dankbar.

    PS.: Verklagen hilft nicht viel bei Datenklau, aber in ein paar Jahren ist es mit dem schnellen Geschäft mit Müll im Netz sowieso vorbei, dann zählt auch ordentlicher Journalismus wieder !

  • 97. Claudix  |  12.Dezember 2007 at 10:32

    Gut hat nicht geklappt it dem link. hier also nochmals:

    FraWort.de

  • 98. steffenh  |  05.Januar 2008 at 15:06

    Wenn jemand von mir einen Artikel klaut und damit versucht, Geld zu machen, bekommt er von mir eine Rechnung. Das hilft viel. Und das Geld kann ich auch ganz gut einklagen, wenn nicht gezahlt wird.

  • 99. Ralf  |  19.Februar 2008 at 18:07

    Nun, die Sache ist ja wohl schon durch. Aber zum Lachen ist Sie trotzdem – Danke an dieser Stelle.

    So richtig schön “inländerfeindlich” wurde es, als der ja immerhin definitiv überführte Delinquent den versammelten Kommentatoren und Zuschauern vorwarf man hacke nur auf ihm herum weil er Ausländer sei. Aber inländerfeindlich gibts ja nicht, Das ist alles ein Irrtum.

  • 100. Super Mario  |  05.Mai 2008 at 20:13

    Und schon entgeht einem die Geschichte rund um Art2Digital bzw. Online-Artikel.de, die sich zu einem wunderbaren Lehrstück des Web 2.0 zu entwickeln scheint. Mal schauen, wieviele Jungs noch auf die Nase fallen müssen, bevor sie begreifen,

  • 101. Manfred Schilling  |  11.Mai 2009 at 12:05

    Ich habe schon zig Artikel geschrieben, auch bei Online-Artikel.de. Ob schon mal Jemand einen davon geklaut hat weiss Ich nicht. Ist mir eigentlich auch egal. (egal ist vielleicht etwas übertrieben, aber was soll man schon gross machen) Ich werde bestimmt keinen Prozess wegen einem Artikel anspannen. In der Zeit die mich das kostet schreibe Ich noch zig weitere Artikel. Wenn Ich 10 Leute gefunden hätte, von Denen Jeder einen Artikel geklaut hat, muss Ich dann 10 Gerichtsverfahren anspannen. Ob Ich gewinne oder ob diese Personen genug Geld haben um mich zu entschädigen ist auch noch die Frage. Bis dann kann Ich den Anwalt aus eigener Tasche bezahlen.
    Das einfachste wäre mich beim jeweiligen Artikelverzeichnis oder beim Hosting Provider (wenn der geklaute Inhalt auf einer Website steht) zu beschweren. Eventuell noch bei Partnerprogrammnetzwerken und Adsense, wenn davon etwas auf den Websites steht. So hätten die betreffenden Personen wahrscheinlich den grössten Schaden.

  • 102. oyun  |  29.Juni 2009 at 20:34

    nicht, Personalchefs googeln nicht, zumindest keine Bewerber. Außer, sie haben Leute für sowas.

  • 103. Itaz  |  05.November 2009 at 14:18

    Seine bedauerlich, dass das Internet ihre eigenen Mittel und Plagiatoren hervorgebracht hat. Ihre Sorgen mit Art2Digital InterMedia und “Taipan”, sind Ausdruck eben dieser Malaise.

  • 104. Eff Ix  |  26.November 2009 at 14:07

    Bei der Arbeitsagentur gibts unter der Referenznummer 10000-1047428898-S ein Stellenangebot der Firma Art2Digital. Dort heißt es: “Pro Monat sollen etwa 50 Seiten Artikel mit eigener Recherche nach unseren Vorgaben neu verfasst werden”.

    Interessant…

  • 105. Door Knobs  |  19.Februar 2010 at 13:12

    Das Netz hat genug Plagiatoren. Man muss hoffen, Art2Digital InterMedia und “Taipan” an eine Fahrt, die eben diese Mängel Röcke haben.

  • 106. logo design software  |  21.Mai 2010 at 08:45

    Very INteresting Post I like It.
    Thanks .

  • 107. Socko  |  10.Juli 2010 at 10:11

    Wir haben auch 2 Artikelverzeichnisse und manchmal ist es wirklich schwer nachzuvollziehen ob der Text nun eizigartig ist oder nicht. Aber wird ein Duplicated Text gefunden wird er nicht veröffentlicht oder rausgenommen, ganz einfach.

  • 108. Computer Tips  |  11.Juli 2010 at 19:05

    Seine bedauerlich, dass das Internet ihre eigenen Mittel und Plagiatoren hervorgebracht hat. Ihre Sorgen mit Art2Digital InterMedia und “Taipan”, sind Ausdruck eben dieser Malaise.

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