Gerade noch rechtzeitig

15.Mai 2007

Friedrich Hagedorn vom Adolf Grimme Institut hat an dieser Stelle auf meine Kritik am Grimme Online Award geantwortet. Über die Nominierung von hausgemacht.tv, das laut Pressemitteilung erst im April startete, und damit gar nicht mehr rechtzeitig auf die Liste der Nominierungsvorschläge hätte kommen können, schreibt er:

“Nun zu ‘hausgemacht.tv’: Die wurden noch in der Wettbewerbsphase vor dem 31. März eingereicht und waren am 30.3. online (auch wenn die PM erst später erschien).”

Seven One Intermedia bestätigt den Termin auf Nachfrage.

Am 31. März endet also die Vorschlagsfrist für den Award, und einen Tag zuvor geht die Website einer großen privaten Sendergruppe online, die dann auch prompt nominiert wird. (Die Kommission hatte, wie mir Hagedorn telefonisch erklärte, immerhin bis zum 25. April Zeit, um die Preiswürdigkeit des Angebots zu beurteilen – also genau vier Wochen.)

Der Grimme Online Award hat ja (wie erwähnt) derzeit keinen Sponsor, weil Intel ausgestiegen ist. Die Bemühungen um einen neuen Partner, sagt Hagedorn, seien leider nicht erfolgreich gewesen, deshalb versuche man die Verleihung günstiger zu gestalten. Die Stadt Köln steuert einen Förderbeitrag bei.

Vielleicht findet sich ja bald ein Unternehmen, das die Verleihung zurück aufs schöne Schloss Bensberg holt. Hat schon mal jemand bei Pro Sieben Sat.1 gefragt?

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bisher 39 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Alexander  |  15.Mai 2007 at 10:58

    Peer, das wird jetzt wirklich etwas grenzwertig. Wie Du weißt, entscheidet nicht das Institut über die Nominierungen, sondern die Nominierungskommission. Sind wir jetzt Teil einer Verschwörung, einen Sponsor zu suchen?

  • 2. Peer  |  15.Mai 2007 at 11:08

    Nee, mit Verschwörung soll das nichts zu tun haben, das war ein Gag. Im Ernst frage ich mich aber: Wie könnt ihr eine Seite nominieren, die es gerade mal seit vier Wochen gibt?

  • 3. Stefan  |  15.Mai 2007 at 14:29

    tja. bisschen still hier.

  • 4. Peer  |  15.Mai 2007 at 14:36

    Fies, ich. Böse. Ungerechtfertigt. Wer soll sowas denn noch kommentieren wollen?

  • 5. Tim  |  15.Mai 2007 at 15:11

    Die gleichen Gedanken (zu hausgemacht.tv) gingen mir auch durch den Kopf, als ich die Pressemitteilungen zu den Nominierungen gelesen habe. Und auch wenn man noch 1 Tag vor Ende des “Bewerbungszeitraums” gestartet ist, bleibt irgendwie doch ein komischer Beigeschmack, der dem Renomee des GOA meiner Meinung nach nicht zuträglich ist…

  • 6. Frank  |  15.Mai 2007 at 15:58

    Wen kümmert so etwas wie Grimme-Preis überhaupt noch. Das ist doch ein Analogon zum Ingeborg-Bachmann-Preis – Cliquenwirtschaft, die sich potentielle Preisträger selbst zurechthyped und unter sich bleiben will.
    Oder als anderes Beispiel: mdr-Literaturpreis. Seit Jahren nahezu alle Gewinner vom Literaturinstitut Leipzig. Oh, warum nur? Weil die einfach die besten Autoren haben/ausbilden? Jo, wers glaubt. In der Jury zum mdr-Literaturpreis sitzen halt immer wieder Profs vom Leipziger Institut. Ein Schelm, wer böses dabei denkt…

  • 7. Peer  |  15.Mai 2007 at 16:04

    @Frank: Aufschreiben! Das will ich doch ausführlich lesen. Oder hast du schon?

  • 8. Alexander  |  15.Mai 2007 at 19:44

    (Wie schade: Nun hatte ich die Sat.1-Millionen schon fest für meinen Lebensabend verplant. Warum es still war: Ich habe einen Job, der mir leider nicht erlaubt, nebenher noch meinen privaten Interessen im Netz zu frönen. Jetzt habe ich Feierabend. Mannomann.)

    Warum also ein so neues Angebot nominieren? Ernsthafte Gegenfrage: warum nicht? Müssen Angebote, um ein Wort aus Deinem ersten Blogeintrag zu nehmen, erst einmal “überdauern”, um preiswürdig zu sein? Das Alter einer Website mag etwa bei einem Ein-Personen-Weblog zwangsläufig eine gewisse Rolle spielen, weil bei einem gerade gestarteten zu wenig beurteilbare Inhalte existieren. Aber ob ein Anbieter nach und nach Inhalte auf die Seiten packt oder sie wie hier in einem großen Schwung online stellt, ist aus meiner Sicht kein entscheidendes Kriterium. Entweder sind Inhalte und Form zum aktuellen Zeitpunkt nominierungswürdig oder sie sind es eben nicht. Darüber lässt sich dann auf das Allervortrefflichste streiten.

    Und um noch einmal kurz auf Inhalte zu sprechen zu kommen: Du weist auf Deinen eigenen Artikel hin, in dem Du vor allem den Aspekt “Zweitverwertung” geißelst. Zum einen besteht das Angebot auch aus speziell dafür produzierten Filmen und von Nutzer hochgeladenen Videos. Zum anderen ist es für mich ein Unterschied, ob ein TV-Sender einen Film in einer anderen TV-Sendung wiederholt, oder ob die Videos fürs Netz geschnitten und erschlossen werden. Ich freue mich tatsächlich, wenn ein TV-Sender sich mal aus der “Beitrag aus der Sendung vom 13.11.”-Denke verabschiedet, und halte es für völlig legitim, dafür das eigene Archiv zu nutzen. (Ich könnte das jetzt weiterspinnen mit anderen Inhalte anderer Sender, die ich gern ähnlich erschlossen hätten.) Aber da unterscheiden sich unsere Geschmäcker/Einstellungen offenkundig.

    http://www.stefan-niggemeier.d.....e-zukunft/

    http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=303#comments

  • 9. Peer  |  15.Mai 2007 at 21:09

    @Alexander: Das mag ja jetzt pingelig sein, aber in eurer Nominierungszusammenfassung zu hausgemacht.tv steht u.a.: “Auch die Nutzer können hier zu Experten werden und ihre eigenen Service-Videos einreichen, so entsteht mithilfe der Community ein großes Video-Lexikon des Alltagswissens.”

    Von dieser Community war aber Mitte April, als ihr euch die Seite vermutlich angeschaut habt (und ich ebenso, für meinen “taz”-Text) noch kaum etwas zu sehen, weil die Nutzer ja erst nach der Bekanntgabe der Seite per Pressemitteilung auf hausgemacht.tv aufmerksam werden konnten – oder?

    Ihr nehmt an, dass “mithilfe der Community” (die sich gerade erst aufbauen muss) eine interessante Seite entsteht. Vielleicht passiert das aber auch nicht, und Seven One Intermedia hat in zwei Monaten keine Lust mehr auf hausgemacht.tv. Ich fände es hilfreich, wenn preiswürdige Seiten auch für ihre Kontinuität ausgezeichnet würden (was in den anderen Nominierungstexten übrigens öfter hervorgehoben ist).

    Die Antwort auf deine Gegenfrage (“Warum nicht?”) lautet also: Weil ihr eine Idee aus einer Pressemitteilung nominiert habt, und nicht deren kontinuierliche Umsetzung.

  • 10. Peer  |  15.Mai 2007 at 21:15

    Ach ja: Die rührend naive Annahme aus dem Hause Grimme, man könne sich Kontinuität im Voraus bestätigen lassen (“Wir fragen allerdings nach, ob dieses nicht nur Eintagsfliegen sind, sondern zumindest eine mittelfristige Perspektive gewährleistet ist”), müssen wir glaube ich nicht als Gegenargument diskutieren.

  • 11. Alexander  |  15.Mai 2007 at 22:15

    Ach, Peer, von der Pressemitteilung redest nur Du. Ich kann nur aus meiner Warte erzählen, also: Ich habe mir die Website angeschaut, wie sie eben relativ kurz nach dem Start aussah. Hätte sie nur aus nicht vorhandener Community bestanden, dann könnten wir heute über etwas anderes diskutieren, weil sie dann nicht nominiert wäre.

    Du fändest es “hilfreich, wenn preiswürdige Seiten auch für ihre Kontinuität ausgezeichnet würden” — ja, werden sie mitunter auch, wie Du selbst schreibst. Gerade im Netz fände ich es aber bedauernswert, wenn sich ein Preis darauf beschränken würde. (Polylog.tv ist so um die acht Monate alt, nach100jahren.de ein halbes Jahr, WatchBerlin drei Monate; andere nominierte Angebote gibt es schon mehrere Jahre. Und Garantien gibt es ohnehin nicht.) Aus meiner persönlichen Sicht ist der Grimme Online Award überhaupt kein digg-Mechanismus, der das aktuell Hippste nach oben befördert — aber wenn er nur noch einmal das bereits Bewährte loben würde, täte das dem Preis auch nicht gut. (Im Idealfall kommt also eine perfekte Mischung heraus, die im Normalfall aber natürlich nie jedem behagt.)

  • 12. medienpiraten.tv » &hellip  |  15.Mai 2007 at 22:53

    [...] Es ist wohl ziemlich deutlich geworden, dass ich die Nominierung von hausgemacht.tv für den Grimme Online Award diskussionswürdig finde. Und je mehr ich mir darüber Gedanken mache, desto sicherer bin ich deswegen. [...]

  • 13. Thomas  |  15.Mai 2007 at 23:59

    Mir fiel bei den Nominierungen für den Grimme Online Award auch gleich hausgemacht.tv auf. Die Pressemitteilung kam nach Ostern – wenn die Website vorher schon online war, dürften nicht so viele Menschen davon gewusst haben. Aber wenn man sich noch rechtzeitig um den Preis beworben hat, okay. Ich wundere mich nur inzwischen sehr über die Kriterien des Grimme Online Awards. Eine gerade eben gestartete Website wird so schnell und spontan nominiert. Das widerspricht keiner Regel, kann nur der Wertschätzung des Preises schaden. Ohnehin sollte man sich beim GOA mal Gedanken über die Rubriken machen. Da konkurrieren z.B. private Weblogs mit – ohne es so böse zu meinen wie es klingt – “Abfall”-Produkten öffentlich-rechtlicher Sender. Dann frage ich mich, was nun eigentlich preiswürdig ist: Die Technik oder der Inhalt einer Website? Ist eine tolle Spielerei schon preiswürdig auch wenn sie keinen Sinn ergibt? Oder ist eine gute andauernde Recherche eines Themas einen Online Award wert nur weil sie eben online und nicht im Print veröffentlicht wurde? Als 2001 z.B. NBC Giga mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde – da ging es um die Verbindung zweier Medien mit Hilfe damals neuester Technik, die aber keinen Selbstzweck erfüllte sondern erstmals eine im TV und Internet stattfindende Diskussion ermöglichte. Mal abgesehen davon dass ich damals dort gearbeitet habe: Ich vermisse bei manchen Nominierten des diesjährigen Preises eben das Zusammenspiel von Technik und Inhalt, die einen Internetaward auszeichnen sollte. Na denn, schauen wir, wer dieses Jahr gewinnt. Ich drücke privaten und mit Leidenschaft gemachten Angeboten schon mal aus Prinzip die Daumen ;-)

  • 14. Frank  |  16.Mai 2007 at 01:24

    @ Nr. 7 – Peer: Da gibts nix aufzuschreiben. Da hatte ich an etlichen Diskussionen in Literaturforen teilgenommen bis ins letzte Jahr hinein (mdr-Literaturpreis betreffend). Seitdem verzichte ich darauf, teilzunehmen.
    Und was den Ingeborg-Bachmann-Preis betrifft, gibts dazu genug Berichterstattung seit Jahren. Da brauche ich nicht widerzukäuen.

  • 15. Fabian Mohr  |  21.Mai 2007 at 00:54

    Hallo Peer, nur ein paar kurze Anmerkungen, vieles hat Alexander ja schon gesagt.

    Mit dem Zeitpunkt für eine Nominierung ist es so eine Sache – man ist zu spät dran (Skandal) oder zu früh (Skandal). Wann die Seite “offiziell” live geht, wann irgendeine Pressemeldung rausgeht – interessiert mich bei einigen hundert Sichtungen pro Jahrgang genau null. Die Seite ist live, ich sehe sie mir an.

    Da ich nicht für einen Live Time Achievement Award nominiere, ist eine interessante, vielversprechend umgesetzte Idee für mich Anlass genug, eine Site näher anzusehen. Das habe ich auch bei hausgemacht.tv getan und war sofort der Meinung, dass sie Potenzial hat (kann man nicht von allen Sites behaupten, an denen schon jahrelang gefeilt wird).

    Den Machern vorzuwerfen, sie würden auch Material von Sat1 zweitverwerten, halte ich schlichterweg für absurd. Darüber habe ich zwar auch kurz nachgedacht, weil bei einigen Stücken offensichtlich ist, dass sie aus früheren Sendungen rausgeschnitten wurden. Andererseits – an Stelle von Sat1 hätte ich es genauso gemacht, um das Format einfach mal ins Laufen zu bringen. Was wäre die Alternative? Ohne Grundstock an den Start gehen? Geht halt nicht, oder man wartet dann mal 4,5 Jahre.

    Eine grundsätzlichere Anmerkung – mir fällt immer wieder auf, dass die Nominierungen des GOA als Preisfindung im Kleinen missverstanden werden. Ich sehe mich persönlich aber überhaupt nicht als Juror des GOA. Was prämiert wird, entscheidet allein die Jury. Aufgabe der NomKom ist es m.E. vielmehr, eine eher breitere Palette aus diskussionswürdigen und – selbst aus unterschiedlichen Blickwinkeln – zumindest preisverdächtigen Angeboten zusammenzustellen.

    Dass die nominierten Sites, wenn man sie nebeneinander stellt, dann vielleicht sogar ein wenig widersprüchlich wirken mögen, ist insofern kein Problem, sondern völlig OK. Siehe letztes Jahr: Da hat die Jury aus einem relativ weiten Nominierungs-Portfolio eher eng prämiert und damit eine ganz klare Aussage verbunden. Job der Jury, nicht der NomKom (so jedenfalls meine Sicht der Dinge).

    Wenn die Jury nun dieses Jahr aus welchen Gründen auch immer hausgemacht.tv nicht lieb hat – dann sei es. Dass sie hausgemacht.tv aber zumindest thematisiert, dazu stehe ich zu 100 %.

  • 16. Peer  |  21.Mai 2007 at 10:08

    Lieber Fabian, danke für die ausführliche Einordnung. Ich verstehe eure Position schon sehr gut, ich bin nur in einigen Punkten anderer Ansicht.

    Nur kurz zur Zweitverwertung: Die ist bei hausgemacht.tv ja nicht Anschubser zum Start gewesen, sondern das Prinzip, um die “Sat.1-Magazine konsequent mit den Partizipations-Möglichkeiten des Web 2.0 verlängern zu können”, wie es bei Seven One Intermedia heißt. Macht ja nix. Passt auch, da gebe ich dir völlig recht. Ebenso wie die Nutzungsbedingungen. Aber soweit ich das begreife, kann man eben nicht nur die tolle Idee einer Seite nominieren, sondern hat dann eben auch das Geschäftsmodell mit im Boot.

    Und um mich deiner Wortwahl anzuschließen: Absurd finde ich viel eher, dass große kommerzielle Angebote mit kleinen privaten konkurrieren. Am Mittwoch hat Sat.1 an alle seine Communitymitglieder eine Mail rausgeschickt, in der dazu aufgerufen wird, bei GOA für hausgemacht.tv zu stimmen (mit dem schönen schlichten Betreff “Gewinne ein Laptop von ASUS”). Ist ja legitim. Ob ein privates Blog dagegen aber wirklich Chancen beim Voting hat?

  • 17. Fabian Mohr  |  21.Mai 2007 at 11:38

    Peer, den Publikumspreis haben zB. 2006 Ehrensenf und 2005 Wikipedia gewonnen. Große kommerzielle Angebote? Nein. Hätte ein kleines Blog gegen die Chancen gehabt? Nein, vermutlich. Aber das ist die Tragik eines Publikumspreises. Publikum ist Menge.

  • 18. JakBlog » Grimme On&hellip  |  25.Mai 2007 at 07:21

    [...] Nachtrag zu den Angeboten, die erst kurz vor knapp oder so online gegangen sind. Von cjakubetz Reaktionen auf diesen Beitrag via RSS 2.0 Bitte kommentieren Sie! Pings sind derzeit nicht möglich. Kommentare Bitte kommentieren Sie! [...]

  • 19. Grimme und die Kirche im &hellip  |  03.Juni 2007 at 22:18

    [...] Nicht nur deshalb finde ich die Art, wie an manchen Stellen nun über den Grimme-Online-Award diskutiert wird, hysterisch. Kritischen Fragen (auch zu anderen Themen) muss sich der Preis stellen, das hält er auch aus. Aber schon der Vorwurf der “Mauschelei” ist abwegig: Mauscheleien sind “geheime Absprachen”; die Entscheidung der Jury, ein Bis-gerade-noch-Jurymitglied zu nominieren, geschah aber in aller Öffentlichkeit und jeder konnte sich seine Meinung dazu bilden. [...]

  • 20. Markus Merz  |  06.Juni 2007 at 11:40

    > Am Mittwoch hat Sat.1 an alle seine Communitymitglieder eine Mail rausgeschickt, in der dazu aufgerufen wird, bei GOA für hausgemacht.tv zu stimmen (mit dem schönen schlichten Betreff “Gewinne ein Laptop von ASUS”). Ist ja legitim.

    Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim. Ist ja legitim.

    Immer schön auf der Zunge zergehen lassen…

    GOA und GAU. Synonym?

  • 21. Peer  |  06.Juni 2007 at 11:46

    @Markus Merz: Versteh ich nicht. Echt nicht.

  • 22. Markus Merz  |  08.Juni 2007 at 14:27

    @Peer: War wohl etwas heiß hier unter der Haarpracht. Sorry für die Anwandlung.

    Gemeint habe ich wohl die Kombination von Anreiz per Gewinnspiel und Deine, von mir ironisch übersetzte, Aussage, dass das Ganze ja wohl voll legitim ist, um die Bedeutung einer Seite im Rahmen des GOA zu pushen. Jetzt noch die Kombination mit Deinem Originalartikel dazugerührt und fertig war der Druck zum merkwürdigen Kommentar.

    Passiert schon mal…

  • 23. Pottblog&hellip  |  18.Juni 2007 at 23:04

    Gewinner des Grimme Online Award 2007 sind vorzeitig bekannt geworden…

    Im Ruhrgebiet, genauer gesagt in Marl, ist man schneller als man denkt, wie ich durch diesen Kommentar bei Stefan Niggemeier erfahren habe.
    Eigentlich ist ja heute der 18. Juni 2007 – jedenfalls noch ca. 70 Minuten lang (jedenfalls vom Zeitpunkt her, a…

  • 24. Das Grimme-Online-Award-D&hellip  |  18.Juni 2007 at 23:21

    [...] Erst wurde ein Angebot nominiert, das offiziell erst gestartet ist, nachdem die Nominierungsfrist endete. Das sah nicht gut aus. [...]

  • 25. Grimme Online Award: Die &hellip  |  18.Juni 2007 at 23:35

    [...] Glückwunsch aber an den Fudder, Stefan Niggemeier, die Blogger der Tagesschau, den Nachnominierten Marius Sixtus, den über-100jährigen und Polylog.tv sowie dem Nominierten ohne Angebot hausgemacht.tv. [...]

  • 26. Peter Kröner - Die Kunst&hellip  |  19.Juni 2007 at 08:41

    [...] Nach dem ganzen Hickhack um Nachnomnierte, von denen einer sogar selbst Jury-Mitglied ist, ist dies wahrlich ein krönender Abschluss. Trotzdem meinen Glückwunsch an jene, die morgen gewonnen haben werden. Gefunden bei medienrauschen, Screenshot von Stefan Niggemeier. [...]

  • 27. » Grimme Online Awa&hellip  |  19.Juni 2007 at 10:12

    [...] Ein gefundenes Fressen. Kegelt sich der Award damit doch selbst ins Aus, weil die Panne nur der Höhepunkt einer verpatzten 2007er Ausgabe ist: So nominierte man mit hausgemacht.tv ein Angebot, das zum Zeitpunkt der Nominierung noch nicht offiziell online war. Dann schob man das Angebot eines Jury-Mitgliedes nach (worauf das Jury-Mitglied ausschied) und nun veröffentlichte man die Gewinner zwei Tage zu früh. Mit unter den Ausgezeichneten: Das nicht offiziell gestartete Videoportal und das nachnominierte (Ex-)Jury-Mitglied. [...]

  • 28. THÜRINGER BLOGZENTRALE &&hellip  |  19.Juni 2007 at 10:54

    [...] Der wahrscheinlich angesehenste deutsche Medienpreis, der auch in der Sparte “Online” vergeben wird, hat nun nicht mehr nur Kratzer im Lack, sondern tiefe Scharten. Nachdem nicht nur ein Onlineangebot nominiert wurde, dass zu zu Beginn der Nominierungsphase gerade mal gestartet war (einen Tag vorher) und dann sogar einer der Juroren aus der Jury austrat, um sich nachnominieren zu lassen, ist nun heute offenbar eine Bombe geplatzt: [...]

  • 29. .: cipha.net » grim&hellip  |  19.Juni 2007 at 11:27

    [...] ah haha! dämlicher fauxpas bei den allseits beliebten und überall respektiert-geachteten “grimme online awards”: obwohl die diesjährigen preisträger erst morgen gekürt werden sollen, war bereits gestern schon eine liste online, wer für was den preis kriegt (siehe). ah haha! guter witz! es scheint aber nicht die einzige dummheit gewesen zu sein: “Erst wurde ein Angebot nominiert, das offiziell erst gestartet ist, nachdem die Nominierungsfrist endete. Das sah nicht gut aus. [...]

  • 30. betonblog.de - Der Blog f&hellip  |  19.Juni 2007 at 11:39

    [...] Besonders hervorheben möchte ich jedoch noch hausgemacht.tv, denn die haben es geschafft erst kurz vor Nominierungsende zu starten (siehe hier) – und schon einen Preis gewonnen… das ist wirklich eine besondere Leistung. [...]

  • 31. Deppenleerzeichen | Allei&hellip  |  19.Juni 2007 at 12:31

    [...] Im Jahr 2007 sehen wir in der Tat, was das altehrwürdige Institut daraus gemacht hat. Zunächst wurde ein Angebot nominiert, das erst gestartet war, nachdem die Nominierungsfrist schon abgelaufen war. Dann wurde ein Angebot nachnominiert, dessen Anbieter selbst in der Jury saß. Und nun wurden die Sieger auf der offiziellen Seite des Grimme-Instituts veröffentlicht – zwei Tage zu früh. [...]

  • 32. sebastian  |  19.Juni 2007 at 12:53

    Hmm. Wie schon angedeutet. hausgemacht.tv hat auch noch den “Publikumspreis” gewonnen. Aha. Mehr nicht. Und alle wundern sich, warum das am 18.06. schon feststand, also die Gewinner “versehentlich” veröffentlicht wurden? Konnte man denn am 18.06. nachts noch abstimmen? Und vielleicht war die Veröffentlichung gar nicht so arg “versehentlich” und auch im Grimme Institut geht das jemandem auf den Geist… Wer weiss das schon. Gratulation an alle anderen. An hausgemacht.tv nicht.

  • 33. RANDPOP » Blog Arch&hellip  |  19.Juni 2007 at 14:08

    [...] Immer, wenn man denkt „Jau, das war es jetzt. Da ist genug Blödsinn passiert”, dann haut einem die Geschichte doch noch etwas um die Ohren. War das Chaos um die Nominierung von Sixtus und die Nachnominierung vom jungen Projekt hausgemacht.tv schon peinlich genug, patzen die doch glatt noch einmal und geben die Gewinnerliste schonmal auf ihrer Homepage bekannt. Und weil man so gerade schön dabei ist, steht da auch schon der Gewinner des Publikumspreises – Für den könnte man aber theoretisch immer noch abstimmen. Ich fasse es einfach nicht! [...]

  • 34. Damir Tomicic, Microsoft &hellip  |  19.Juni 2007 at 14:42

    [...] In  Tuesday, 19 June 2007 Das Grimme Online Award 2007 Tuesday, 19 June 2007 12:42:32 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00) Eine unbeabsichtigteBekanntgabe [1] sorgte für die Aufregung in der deutschsprachiger Internet-Szene. Die zeitgesteuerte Publikation im Redaktionssystem schlug fehl. So etwas kann passieren. Eigentlich ist es nur unterhaltsam, wenn die Gewinner vor der offiziellen Bekanntgabe bekannt werden, schlimm ist es aber nicht. Es sei denn, ein Jury-Mitglied wäre nachnomminiert und würde prompt [2] gewinnen oder eine Bewerbung eines noch nicht gestarteten Internet-Angebots [3] würde man einreichen und trotzdem gewinnen können. Aber so etwas passiert zum Glück nicht. Der Grimme-Preis ist eine seriöse unabhängige Auszeichnung für die Qualität der etablierten und beliebten Internet-Angebote. Sie sorgt aber auch für ausreichend Gesprächsstoff. [4]  [1] http://www.grimme-institut.de/.....hp?id=6152 http://www.fixmbr.de/grimme-on.....en-pokal/3 http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=3114 http://www.technorati.com/posts/tag/grimme Blog | Community | Geek | Strange | Trend       Comments [0] |   Related posts:Ehrensenf – Katrins letzte SendungMCE – Community Treffen am 30.06.2007″So nicht” Reihe – Die PressemitteilungenINETA – Silverlightning auch in der SchweizAusbildung bei Axinom Microsoft Surface – Adieu Maus [...]

  • 35. Lotsenboot » Pleite&hellip  |  19.Juni 2007 at 15:41

    [...] Erst wurde ein Angebot nominiert, das eigentlich erst startete, als die Nominierungsfrist vorbei war. Auch wenn die Verantwortlichen kein Problem damit haben, für mich hats ein”Gschmäckle” [...]

  • 36. Swiss Metablog » Gr&hellip  |  19.Juni 2007 at 16:48

    [...] Egal. Auf eine Panne mehr oder weniger kommt’s ja nicht mehr drauf an. Ein Trost bleibt: Diesmal ist es wenigstens nicht the media’s fault. Technorati Tags: grimme award Comments RSS 2.0 (XML)Feed Post a comment or leave a trackback. [...]

  • 37. Oberlehrer  |  19.Juni 2007 at 23:44

    Egal, ob eine Nominierungsfrist nun mit einem Tag eingehalten wurde oder nicht — wie kann man eine Internetsite für eine Auszeichnung vorschlagen, wenn sie noch gar nichts vorzuweisen hat? Für die gute Absicht..?

    Und so sehr ich den “Elektrischen Reporter” schätze, aber erst in der Jury sitzen, sich dann nachnominieren lassen und am Ende gewinnen — das sollte einem doch peinlich sein… (und riecht nach Vetternwirtschaft)

    Welche Wert hat denn so ein Grimme-Preis..?

  • 38. Pottblog&hellip  |  21.Juni 2007 at 18:37

    Dankesrede von Stefan Niggemeier u.a. beim Grimme Online Award…

    Das Grimme-Institut liegt zwar in Marl und damit im Ruhrgebiet Pott, dennoch werden traditionell die Preisträger des Grimme Online Award an anderem Ort verliehen.
    Solche Online-Preise scheint man gerne an anderen Orten zu verleihen:
    So hatte z.B. …

  • 39. Readers Edition » P&hellip  |  31.Juli 2007 at 17:25

    [...] Dass so etwas passieren kann – nun gut. Dass die Jury nicht erst am Tag der Preisverleihung selbst tagt, ist nachvollziehbar, “Pannen” passieren. Doch dass auch der Publikumspreis, für den man zum Zeitpunkt der unbeabsichtigten Bekanntgabe eigentlich noch hätte abstimmen können, bereits feststand, ist nicht nur peinlich, sondern stellt auch die Lauterkeit der Preisvergabe selbst in Frage. Zumal erschwerend hinzukommt, dass es zumindest so erscheinen konnte, als wäre hausgemacht.tv von Sat1, der Gewinner eben dieses Publikumspreises, nachnominiert worden. [...]

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