RTL ist nicht mehr ganz wasserdicht
06.Mai 2007
Neben dem schönen Interview mit Max Buskohl bei Spiegel Online, dessen Brisanz Stefan an dieser Stelle auf den Punkt bringt, ist auch das Interview zu empfehlen, dass die Stern.de-Kollegen mit Buskohl geführt haben. Darin sagt der “DSDS”-Aussteiger zum Beispiel:
“Es war mit RTL abgemacht, dass ich ab Donnerstag keine Interviews mehr gebe. Ich wollte nicht lügen, ich wollte nicht den Journalisten erzählen, alles sei super in Butter und ich wolle gewinnen. Damit waren die einverstanden. Was ich unverschämt fand, war, dass auf der Moderationskarte von Tooske dann die Frage stand: ‘Wie sehr willst du jetzt Superstar werden?’ Wo alle wussten, dass ich aufhören will!”
Vorher erzählt er, wie sein letzter Auftritt mit RTL ausgehandelt wurde, obwohl er schon vorher hatte aussteigen wollen:
“Wenn ich rausgewählt worden wäre, hätten das Management und die Plattenfirma eine Option auf mich gehabt – und mich einfach parken können, ohne etwas mit mir zu machen. Ich hab’ dann gesagt, ich mach den Samstag nur, wenn ihr mir schriftlich gebt, dass alle Optionen hinfällig sind. Die waren erst mal geschockt. Die hatten ja nicht einmal gewusst, dass die Optionen wegfallen, wenn ich freiwillig gehe. Die dachten, der Vertrag wäre wasserdicht.”
Zwei unterhaltsame Interviews mit einem ehemaligen “DSDS”-Kandidaten? Dass wir sowas noch erleben dürfen.
Artikel gespeichert unter: Im Netz
Stichwörter: Deutschland sucht den Superstar, Max Buskohl, RTL
bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben
1. Joe | 06.Mai 2007 at 15:54
Wenn einem Journalisten die Sache mit dem daß/das passiert, so ist das hoffentlich nur ein Tippfehler!
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