Extra pfui!

13.April 2007

Ich habe Post von Frau Schild bekommen. Frau Schild hat meinen “FAS”-Text über “TV total” vom vergangenen Sonntag ein bisschen umgeschrieben, und dann unter ihren Namen in die “WAZ” drucken lassen. Ich habe angerufen und mich beschwert. Frau Schild hat das Vorkommen bedauert. Aber ich hatte das Gefühl, sie bedauerte weniger, dass sie bei mir abgeschrieben hatte, als dass sie dabei ertappt wurde.

Jetzt schreibt Frau Schild, die bei der “WAZ” offenbar fest angestellt ist, sie könne mir nach einer Rücksprache mit ihrem Ressortchef als “‘Honorar’” (Anführungszeichen von ihr) “nur das übliche Zeilengeld anbieten (46 Cent pro Zeile)”, weil ihre Zeitung ja bekanntermaßen ein sparsamer Verein
sei. Vielleicht sollte das locker klingen oder ein Witz sein. Und es geht weiter: Denn was das “‘Honorar’” angehe, müsse man ja erst einmal diskutieren, wie viele Zeilen berechnet würden (immerhin habe sie ja auch ein paar Worte zu dem Text beigetragen). Das sei “Verhandlungssache” und ich solle mal einen Vorschlag machen.

Ich glaube, Frau Schild hat nicht verstanden, worum es geht. Für sie scheint das alles journalistischer Alltag zu sein.

Ihr ist egal, wenn ich von Gesprächspartnern und Kollegen gefragt werde, ob ich meine Texte jetzt noch mal unter Pseudonym an andere Zeitungen verkaufe. Ihr ist egal, ob ich überhaupt gewollt hätte, dass mein Text (oder eine Kopie davon) in der “WAZ” erscheint. Kurz: Ihr ist egal, wie sie mit Texten von Kollegen umgeht, in die die vielleicht Zeit, Mühe, Arbeit und Recherche investiert haben. Upps, kann ja mal vorkommen – so einfach ist das.

Noch bedenklicher ist vielleicht, dass es ihrem Ressortleiter genauso egal zu sein scheint. Von einer Entschuldigung oder einer Auskunft dazu, ob diese Arbeitsweise bei der “WAZ” – immerhin die größte Regionalzeitung des Landes – üblich ist, steht in der Mail jedenfalls nichts.

Und wegen der “üppigen Zeilen-Honorierung”, wie es weiter heißt, sei ich ja sicher auch nicht daran interessiert, als freier Mitarbeiter für die “WAZ” zu arbeiten. Sonst könne man gerne ins Geschäft kommen.

Die Mail schließt mit der Formulierung: “Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten.” Wie lästig ist es doch, sich jetzt mit jemandem auseinanderzusetzen, bei dem man vorher geklaut hat. Für die “WAZ” ist das Thema damit wohl abgehakt.

Nachtrag, 17.4.: Bitte auch diesen Eintrag beachten.

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bisher 91 Kommentare Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. noxloshier  |  13.April 2007 at 15:26

    meine fresse.

  • 2. Stefan  |  13.April 2007 at 16:11

    Ich komm aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Wie dreist und frech kann man sich eigentlich verhalten, wenn man beim ungefragten Kopieren und Wiederverwenden ertappt wurde?
    Eigentlich sollte man, so gebietet es das (theoretisch vorhandene) soziale zwischenmenschliche Verhalten, dass man den “Schwanz” einzieht, sich entschuldigt und guckt, wie man aus der Sachen anständig wieder raus kommt.

    Aber das da schlägt dem Fass ja echt den Boden aus!

  • 3. Alex  |  13.April 2007 at 16:11

    Gottseidank bin ich nach meinem Studium nicht bei dem Haufen gelandet. War knapp…

  • 4. Andreas Gerads  |  13.April 2007 at 16:55

    Dreiste Frau, bin mal gespannt wie das durch die Blogosphäre wandern wird, evtl. ist das ja auch bei anderen ein Thema….

    Finde sehr richtig und gut, dass das so publik wird, die gute Frau Schild wird sich dann irgendwann noch wünschen, Sie hätte weiter lange Briefe geschrieben, lol

    Das geht ja wohl wirklich nicht……

  • 5. Effizienter Arbeiten mit &hellip  |  13.April 2007 at 17:28

    [...] Meine Lieblingsstelle ist die, wo die Kollegin, die einen Artikel von Peer offenbar mit recht großer Selbstverständlichkeit recycelt hat, ihm hinterher in der Mail schreibt: „Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten.” [...]

  • 6. h. aus f.  |  13.April 2007 at 17:39

    Komisch, hier http://www.waz.de/waz/waz.kont.....aktion.php ist für das Ressort “Fernsehen” gar kein Name angegeben. Scheint so, als ob Medienthemen für die WAZ ganz, ganz wichtig sind.

  • 7. classless  |  13.April 2007 at 18:24

    Tja, es gibt eben keine Netiquette im Zeitungsbetrieb…

    Im Ernst: Ist das nicht die erwartbare Konsequenz. wenn aus der Blogosphäre immer wieder die Forderung nach lockerem Umgang mit Textproliferation laut wird? Sagt sich nicht die Presse einfach: Was die können, können wir schon lange? Und möglicherweise beißt noch jemand an?

  • 8. Simon Columbus  |  13.April 2007 at 18:59

    Doppelte Unverschämt… abschreiben ist schon schlimm, aber das Benehmen danach finde ich wirklich inakzeptabel. Hoffentlich kannst du denen wenigstens ordentlich Geld abknüpfen – auf eine ehrliche Entschuldigung zu warten dürfte vergebens sein.

    Dank dran: Geld stinkt nicht! :D

  • 9. roxomatic&hellip  |  13.April 2007 at 20:47

    Wie arbeiten Journalisten?…

    Nein, also jetzt könnte ich vom Leder ziehen – schließlich bin ich keiner – und Medien wie Spiegel, taz oder Süddeutsche haben hier ohnehin ihr Fett weg gekriegt.

    Heute ist mal die WAZ dran, aber die Kritik erledigen die Medienpiraten für …..

  • 10. Ivo  |  13.April 2007 at 20:51

    Ich konnte ja das Abschreiben an sich schon nicht wirklich fassen, aber dieses Schreiben der »Journalistin« schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Leute wie Frau Schild weben das Leichentuch des echten Journalismus. Wäre ich WAZ-Abonnent würde ich sofort kündigen, mir für das Geld einen gescheiten Online-Zugang besorgen und einen Feedreader auf meinem Rechner installieren.

  • 11. ░ Fontwerk ░ Typograf&hellip  |  13.April 2007 at 20:55

    [...] Wie Journalisten der altehrwürdigen und von mir geschätzten Printmedien ihr eigenes Leichentuch weben, kann beim Medienpiraten nachgelesen werden. Aber Vorsicht! Dieser Bericht ist wirklich nichts für schwache Nerven. Für mich schreit das förmlich nach einem Online-Flächenbrand. Mein Feuerzeug ist dir sicher, Peer. [...]

  • 12. Alexander  |  13.April 2007 at 21:45

    Nebenher: Angesichts von Suchmaschinen sehr souverän, beim ersten Blogeintrag auf den Namen zu verzichten und beim zweiten nur den Nachnamen zu nennen. Trotz des unglaublichen Verhaltens.

  • 13. marcel weiss  |  13.April 2007 at 21:45

    Hier tun sich Abgründe auf. Unfassbar das Ganze.

    Es lohnt sich für Dich vielleicht http://copyscape.com/
    Auch wenn das nur nach exakten Kopien sucht und auch nur online gestellte Seiten durchsucht..

  • 14. Kosmopiloten » Blog&hellip  |  13.April 2007 at 23:56

    [...] Abgeschrieben und ertappt? kosmopiloten: Das Blog “Medienpiraten” beklagt, dass eine WAZ-Redakteurin abgeschrieben habe. Danach soll sie nachträglich Zeilengeld angeboten haben. Wenn das stimmt, kommt man aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. [...]

  • 15. Tim  |  14.April 2007 at 06:40

    Frau Schilds Enpfehlungen für einen erfolgreichen Journalisten:

    ..einfach pfiffig sein. … Man muss ordentlich Biss haben!

    http://www.projektfabrik.org/projekt_fs.php

  • 16. stefankühne  |  14.April 2007 at 09:03

    Wenn das alles so stimmt, ist es ein eindeutiger Rechtsbruch. Es gilt das Urheberrecht. Wer ohne Zustimmung des Urhebers dessen Text verwendet, verändert und sogar unter eigenem Namen veröffentlicht, hat nach verschiedenen Gesetzen und Urteilen nicht nur das übliche, miese Zeilen-Honorar zu bezahlen, sondern inzwischen auch ein sehr, sehr hohes Schmerzensgeld. Ich bin kein Jurist, würde aber
    1. nicht weiter mit denen eMailen oder verhandeln, sondern umgehend alles dokumentieren und
    2. mir einen Anwalt suchen, allerdings nicht gerade den um die Ecke. Hast Du schon an Udo Vetter vom lawblog gedacht? Matthias Prinz würde sich auch freuen, der vertritt zwar normalerweise “nur” Medien-Promis, aber dies wäre wegen des prominenten Gegners WAZ ein fetter Fall. Falls Dir die Kohle fehlt, mache die Geschichte nach Absprache mit deinem Anwalt weiter öffentlich, starte einen Soli-Fonds, da sind bestimmt viele dabei
    3. halte uns auf dem laufenden :-)

    Keep on keeping on — und viel Erfolg!!

  • 17. Stefan  |  14.April 2007 at 11:36

    Ich könnte aus eigener Erfahrung noch einige andere Blätter nennen, die genauso vorgehen, und manchmal noch dreister.

  • 18. Carsten  |  14.April 2007 at 13:06

    Das wird spannend, wo Udo Vetter doch auch waz-Autor ist… :-)

  • 19. Dr. Dean  |  14.April 2007 at 13:34

    Schreib einfach eine Rechnung.

  • 20. Peer  |  14.April 2007 at 14:08

    Danke, danke, danke für die Tipps. Ich sage Bescheid, wie es weitergeht, wenn es weitergeht.

  • 21. classless  |  14.April 2007 at 15:02

    Aber bitte nicht nur Kampagne, auch wenigstens etwas Selbstreflexion! (s.o.)

  • 22. Pottblog&hellip  |  14.April 2007 at 15:54

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) übernimmt Artikel ungefragt von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS)…

    Faszinierend… als ich gestern abend nach Hause kam, schaute ich mir erst einmal die aufgekommene Post und die gelieferten Zeitungen an. So auch die WAZ vom Donnerstag, in der es einen Artikel namens TV egal von Susanne Schild zur 1000. Sendung vo…

  • 23. Stefanie  |  14.April 2007 at 17:06

    Ich würde Dir empfehlen, auf jeden Fall eine Rechnung zu schreiben, und sie mit den üblichen Zuschlägen zu versehen.

    Als Grundlage nimmst Du das Honorar, das die FAS zahlt, dan schlägst Du je 100 Prozent für die ungenehmigte Nutzung, das Weglassen des Namens und das Davorsetzen eines anderen Namens drauf. Macht 400 Prozent Honorar.

    Dem Brief mit der Rechnung legst Du eine Unterlassungserklärung bei, die die WAZ und Frau Schild zu unterzeichnen haben. Und ich würde versuchen, eine veröffentlichte redaktionelle Richtigstellung zu erwirken.

    Viel Erfolg!

  • 24. mediengedanken.de (Blog) &hellip  |  14.April 2007 at 17:48

    [...] Unglaublich, was dem Peer jüngst passiert ist: Da recherchiert er tagelang zu Stefan Raab und dessen Show “TV Total”, lässt sich die ersten Sendungen schicken, verbringt Stunden vor der Glotze und hört sich in Raabs Umfeld um, um eine Seite in der Sonntagszeitung zu füllen. Dieser Text hat einer Kollegin Mitbewerberin der “WAZ” so gut gefalllen, dass sie ihn nur vier Tage später – mit einigen Änderungen und dürftigem eigenen Material – übernommen und ihren Namen drübergeschrieben hat. Auf Nachfrage räumt sie dann auch noch unverfrohren ein, gehofft zu haben, dass die Sache nicht rauskomme. Und noch dreister: Die WAZ hat den Text auf der ersten Seite angeteasert, damit ja ihre Zeitung verkauft, und will dem eigentlichen Urheber der Zeilen jetzt lediglich das übliche Zeilengeld einräumen (die Zahl der Zeilen seien zudem noch Verhandlungssache, wie die WAZ-Redakteurin mitteilte). [...]

  • 25. Mainbube  |  14.April 2007 at 19:38

    Die WAZ muss halt auch sparen, das arme Blatt. Nun aber ma Spaß beiseite, ich finde das mehr als frech, denn es gibt doch so etwas wie einen Berufsethos und diesen scheint die Frau Schmidt ziemlich vergessen zu haben.

    Mein Tipp: Beschweren beim Deutschen Presserat und der Journalistenunion den Fall mal schildern. Die Rechnung nicht an die Direktion schicken, sondern direkt an den Verlagsgeschäftsführer mit einer kutzen Schilderung der Vorgänge.

  • 26. stefano picco blog »&hellip  |  14.April 2007 at 19:50

    [...] Wer, was wo? Eine (evtl. faule) Redakteurin der WAZ, die anscheinend “noch” festangestellt ist hat mal eben einen Artikel aus dem Internet geklaut und ihren Namen, nach einigen “Bearbeitungen” drunter gesetzt. Als wenn dies nicht schon dreist genug wäre, versucht diese Dame sich mit seltsamen Honorierungsangeboten, aus der Affäre zu ziehen. Doch genug der Worte, schaut euch einfach den entsprechenden Blogeintrag an! [...]

  • 27. pantoffelpunk » Blo&hellip  |  14.April 2007 at 20:29

    [...] Und jetzt will sie auch noch das Zeilenhonorar verhandeln. Unglaublich. [...]

  • 28. Verantwortung « Zap&hellip  |  14.April 2007 at 21:32

    [...] Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung hat sich nämlich bei den Medien Piraten bedient, und einen Artikel fast eins zu eins von den Medien Piraten kopiert und in deren Zeitung abgedruckt. Interessant ist dann auch wie die WAZ darauf reagiert. [...]

  • 29. dot tilde dot  |  14.April 2007 at 21:35

    mir waere so ein briefwechsel ehrlich gesagt auch zu umstaendlich. ich wuerde so was einen anwalt machen lassen.
    .~.

  • 30. Prospero  |  15.April 2007 at 10:14

    Abmahnen – gleich abmahnen. Sonst lernen die das nie… ;-)
    Im Ernst: Ich würde wie vorgeschlagen vorgehen und denen eine saftige Rechnung schreiben – wenn sie die bezahlen, okay, wenn nicht ab zum Anwalt. Was sagt der Don Alphonso immer so nett: Johournaille? In dem Fall sicherlich richtig.
    Ad Astra

  • 31. Nur mein Standpunkt &raqu&hellip  |  15.April 2007 at 17:23

    [...] medienpiraten.tv » Extra pfui! Unfassbar – anstatt dass sich die WAZ entschuldigt, einen Artikel geklaut zu haben gibts noch ein Schreiben, das offenbart dass “sowas” wohl als normaler Journalismus empfunden wird. Der Tag ist durchaus berechtigt… (tags: Johournaille) [...]

  • 32. blog.50hz.de&hellip  |  15.April 2007 at 18:00

    Für Abschreiben gibt es eine 6. Basta!…

    Verehrter Uli R.,
    ich lese ihre WAZ ja erst, nachdem Sie schon angefangen hatten, dort ein wenig durchzulüften. Davor hatte ich mich mit den Ruhr Nachrichten arrangiert, bis das einfach nicht mehr zu ertragen war. Meine Erwartungen an die WAZ ware…

  • 33. Ralph  |  15.April 2007 at 19:13

    Was die WAZ wohl dazu sagt wenn sie Ihre Artikel etwas umformuliert in einem Blog wieder findet?

  • 34. Jasminka Mujanic  |  15.April 2007 at 20:21

    Da schreiben einmal wieder die Saubermänner der ehrbaren, ehrlichen, besserwisserischen Journalisten. Arroganz, Überheblichkeit und Staatsanwalt und Richter in einer Person, dass ist dann Journalismus pur und die vierte Gewalt, dass ich nicht lache!

  • 35. Kolumnistenschwein  |  15.April 2007 at 21:56

    Vielleicht mal darauf hinweisen:

    § 106 UrhG. Absatz 1.:

    Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Andererseits: Sollte als Journalist doch wohl zur Grundkenntnis gehören. Aber vielleicht täusche ich mich in diesem Punkt. Wie in vielen andern auch.

  • 36. Dobschats Weblog&hellip  |  16.April 2007 at 00:03

    Brauchen wir eine Journalisten-Ethik?…

    Da wird lang und breit diskutiert, ob wir eine Blogger-Ethik oder eine Kodex bräuchten, weil so unkontrolliert und so, da gäbe es ja nur Probleme und überhaupt. Und mit ein paar neuen Regeln, da würde dann schon alles gut. Na ga…

  • 37. Bernhard  |  16.April 2007 at 00:05

    Du solltest deinen Blog umbenennen, die denken wahrscheinlich Du wärst an Diebstahl-ähnliche Akte gewöhnt.

    Nee, im Ernst. Kann ich auch nur mit dem Kopf schütteln.

  • 38. Bernie  |  16.April 2007 at 00:48

    Saftige Rechnung ist angesagt.
    Nicht an die dusselige Redakteurin, nicht an den
    gleichgültigen Ressortleiter, nicht an den ahnungslosen
    CR. Gleich Bodo Hombach, GF WAZ Mediengruppe
    http://www.waz-mediengruppe.de.....179.0.html
    Ist ‘n alter DGB-Mann und SPD-Fuzzi. Wird dem ein bißchen sauer aufstoßen, vermutlich.
    Und dann den Blog ranhängen.

  • 39. Arthur  |  16.April 2007 at 11:52

    Wie wäre es mit einer Abmahnung? Sonst erwischt es ja immer die Blogger aus ähnlichem Grund.

  • 40. Kiki  |  16.April 2007 at 13:09

    Was sagt eigentlich die FAS dazu?

  • 41. Chris  |  16.April 2007 at 20:48

    Wirklich dreist, verklagen sag ich. Hier in Amerika ist das für Journalisten ein klarer Kündigungsgrund, bzw. ein Grund, freie Mitarbeiter nie wieder zu beschäftigen.

  • 42. Annele  |  16.April 2007 at 21:04

    Mein Kommentar zu der WAZ-Aktion: Die Ideen- und Respektlosigkeit mancher Kollegen ist ganz schön peinlich.. Wirklich armselig das Ganze. Die Freien brauchen eine stärkere Lobby.

  • 43. Philipp  |  16.April 2007 at 21:24

    To: zentralredaktion@waz.de
    Subject: Sch*** ./. Schader

    Sehr geehrter Herr Reitz,

    bitte stellen Sie sich einmal vor, Sie würden eine Mitarbeiterin
    bezahlen, die ihre Kollegen bestiehlt, anstelle eigene Arbeit zu
    leisten. Stellen Sie sich des weiteren vor, sie würde dabei ertappt
    und stichhaltig überführt. Bitte stellen Sie sich schlußendlich vor,
    Ihre Mitarbeiterin zeige kein noch so geringes Anzeichen von Reue,
    sondern hielte Diebstahl noch für berufsüblich und verhandelbar.

    Dies, sehr geehrter Herr Reitz, ist die Realität Ihrer Frau Sch***:

    http://www.medienpiraten.tv/blog/?p=245

    Ich hoffe sehr, daß sich Herr Schader zu einer Strafanzeige gegen Ihre
    Mitarbeiterin entschließt. So denn ihre Eltern und ihre Ausbilder
    darin versagt haben müssen, ihr gesellschaftsnotwendige Ethik zu
    vermitteln, vermag es vielleicht der Staatsanwalt.

    Ein Berufsverständnis wie das Ihrer Frau Sch*** ist widerlich und
    ekelerregend.

    Mit freundlichen Grüßen
    Philipp M. K******

  • 44. malte  |  16.April 2007 at 22:29

    gute idee von der dame, sollte man so ins strafgesetzbuch schreiben: der schädiger zahlt dem geschädigten eine summe, die im ermessen des schädigers liegt.
    ich höre ab jetzt mit dem schreiben auf, kopiere meine texte von der waz und zahle ihnen im monat einen kaffee mit etwas asche drin.

  • 45. bosch  |  16.April 2007 at 22:47

    Das ist das, was man klassischerweise als Sauerei bezeichnet. Ich dachte immer, soetwas gäbe es nur unter Bloggern und solchen, die sich dafür halten. Bin gespannt, wie das ausgeht.

  • 46. toebi toggenburger  |  16.April 2007 at 23:26

    Grins, jeder “Freie” freut sich über so was, denn da gibts richtig Asche, vorausgesetzt, man macht es richtig.
    Und das dürfte nicht allzu schwer sein, denn Urteile und Präzedenzfälle gibt es zuhauf. Alternativ der WAZ einen Fünf-Jahres-Vertrag vorlegen :-) )

  • 47. Albrecht Ude  |  17.April 2007 at 00:17

    Moin, Peer Schrader,

    das ist ja man so richtig ein starkes Stück. Textklau im Internet ist ja mittlerweile alltäglich, aber dass etablierte Medien ihre Kollegen beklauen, ist eine neue “Qualität”.

    Dennoch scheint mir Deine Lage ganz gut zu sein. Der Diebstahl ist evident, die ähm, man-muss-sie-wohl-so-nennen Kollegin hat es faktisch zugegeben. Lass Dich also bloss nicht auf deren Honorarvorstellungen ein, sondern setz Deine eigenen durch – selbstverständlich mit angemessenem Schadensersatz.

    Ich bin kein Jurist, aber ich vermute, Stefanie (Kommentar 23) hat Recht und Du kannst zumindest auf einer strafbewehrten Unterlassungserklärung bestehen – wenn nicht gar auf Löschung des Textes aus der Online-Ausgabe. Kurz: Du hast genügend Möglichkeiten, es der WAZ sehr unbequem zu machen.

    BTW: Zu genau dem Thema hatten wir hier neulich eine Veranstaltung, vielleicht hilft ein Blick auf den Bericht davon.

    Ohren steif halten & viel Erfolg!

  • 48. schmerles  |  17.April 2007 at 08:39

    So kanns halt den Piraten gehen. Berufsrisiko.

  • 49. Toschi  |  17.April 2007 at 09:34

    Ich würde die Sache auf keinen Fall auf sich beruhen lassen – vor allem nicht nach *so einer* Antwort.

  • 50. Name  |  17.April 2007 at 09:54

    Treiben sich hier eigentlich nur Speichellecker herum oder schreiben Sie Ihre Kommentare selbst? Dass man sich wegen der paar kümmerlichen Allgemeinplätze derart aufregen kann…

  • 51. Peer  |  17.April 2007 at 10:11

    @50: Ich freue mich immer, wenn Kommentatoren mit ihrem Namen bereit sind, für ihre Meinung einzustehen.

  • 52. Steffen  |  17.April 2007 at 10:12

    Ein starkes Stück – ich habe darüber gebloggt , denke dass auch andere das tun werden und bin sehr gespannt, wie das weiter geht.

  • 53. Basic Thinking Blog &raqu&hellip  |  17.April 2007 at 10:30

    [...] so endet der Schlusssatz im Mailverkehr zwischen einer WAZ-Redakteuse und einem Blogger, dessen Text mehr oder minder 1:1 in der WAZ landete [...]

  • 54. Name  |  17.April 2007 at 10:35

    @51: Ich stehe mit meiner IP-Adresse für meine Meinung ein.

  • 55. René  |  17.April 2007 at 10:57

    Habe gerade den Hinweis bei Robert gefunden – und bin auch ziemlich auf die weitere Entwicklung gespannt. Dass der ziemlich leicht aufzufindende Urheberrechts-Vermerkt derart dreist ignoriert wird ist echt bemerkenswert (wenngleich das vermutlich kein Einzelfall sein dürfte).

  • 56. zweitens-magazin.de &raqu&hellip  |  17.April 2007 at 11:06

    [...] Wer´s noch nicht gelesen hat, wie freimütig und fraglos sich die WAZ an Texten freier Journalisten bedient, dem seien Peer Schaders Erfahrungen empfohlen. Und wie die Geschichte weiterging. Sehr hübsch! Und furchterregend! [...]

  • 57. Sonja  |  17.April 2007 at 11:34

    Hast du schon mal daran gedacht, deinem Blog eine eindeutige Lizenzangabe hinzuzufügen, wie z.B Creative Commons? Klar, wenn jemand unbeding klauen will, hält ihn das auch nicht davon ab. Aber so wird zumindest jeder daran erinnert, dass es nun mal Klauen ist, wenn er einfach abschreibt, ohne die Bedingungen zu akzeptieren.

  • 58. RA Michael Seidlitz  |  17.April 2007 at 11:41

    Da fällt mir ein, dass doch Lyssa jetzt bei der WAZ in verantwortlicher Stellung tätig ist.

    Vielleicht könnte Lyssa unterstützend intervenieren?

  • 59. Marcel Dembach  |  17.April 2007 at 11:45

    Sachen gibt’s, die gibt’s doch gar nicht! Nein, aber mal im Ernst, kann mich fast allen Vorschreibern nur anschließen! Das Abschreiben passiert, was nichts entschuldigt, aber das Verhalten danach – das sollte schon bestraft werden, entweder durch Abmahnung oder totaler Kakaodurchzug durch die Blogospähre!

    Immerhin liest die Dame Blogs, spricht speziell für Dich ;)

  • 60. Erik  |  17.April 2007 at 12:21

    @Sonja: In der Fusszeile steht doch ein Copyright-Vermerk, oder ist der neu?
    Dessen ungeachtet (als Schreiberling weiss ich wovon ich rede) gilt in diesem Fall automatisch das Urheberrecht, a.k.a. Blogs sind kein Selbstbedienungsladen, wer die Texte verwenden möchte, braucht eine Genehmigung. Wie gesagt, bin Schreiberling und kein Anwalt. ;-)

  • 61. Torben-Friedrich.de &raqu&hellip  |  17.April 2007 at 12:33

    [...] Der eine liest und findet das Gelesene sehr gut… Danach schreibt er das Gelesene… [...]

  • 62. a web-o-rama 1 16 »&hellip  |  17.April 2007 at 12:40

    [...] Gerade von einem dreisten Fall von Conten Klau bei medienpiraten.tv gelesen. Nur dass es sich bei diesem Fall nicht um ein Feed Grabber Blog oder ein Abmal-Blogger handelt, nein eine traditionelle Regionalzeitung begibt sich in derart tiefe Niveau Regionen vor. [...]

  • 63. Peer  |  17.April 2007 at 12:48

    Der Vollständigkeit wegen und um Missverständnissen vorzubeugen: die “WAZ”-Kollegin hat meinen Text aus der “FAS” übernommen und umgestellt, es war kein reiner Blog-Text. Ich habe ihn hier nur nachträglich online gestellt.

  • 64. Peer  |  17.April 2007 at 12:51

    @54: Ja, hab ich in meinem WordPress gesehen, wie unglaublich mutig das ist.

  • 65. Name  |  17.April 2007 at 13:07

    @64: Wer es wirkllich wissen will, der findet auch einen Weg :)

  • 66. Katrin  |  17.April 2007 at 13:27

    Das geht ja mal gar nicht…
    Und was passiert nun?

  • 67. Percy  |  17.April 2007 at 13:48

    Kann mal jemand was gegen den Helden aus 50/54/65 tun? Nachher ist das ein abgewanderter Heise-Troll – oder schlimmer…

  • 68. Sonja  |  17.April 2007 at 14:06

    @Erik: Stimmt, das sehe ich erst jetzt. Ist in dem Fall aber ohnehin zweitrangig, da die Gute ja nicht von hier abgeschrieben hat, sondern von FAS. Insofern ist sie entweder Anfängerin, oder aber sie hat das schon öfter gemacht und ist bisher damit durchgekommen.

  • 69. Selbst ist die Frau.. at &hellip  |  17.April 2007 at 14:14

    [...] Hab ich in der Schule manchmal auch gemacht. Herr Schrader findet das nicht gut, schlägt aber 46Cent (in Worten: sechsundvierzig cent!1!!1elf!) angebotenes Honorar pro Zeile aus. [...]

  • 70. Name  |  17.April 2007 at 14:26

    @67: noch viel, viel schlimmer … Web 1.0 sag´ ich nur …

  • 71. Sergej  |  17.April 2007 at 14:40

    Wie wäre es mit einer Anzeige?
    Halte ich für die sinnvollste Idee

  • 72. Don Farrago  |  17.April 2007 at 14:41

    Mittlerweile hat auch schon Thomas Knüwer vom Handelsblatt-Weblog das Thema aufgegriffen und Kollegenschelte betrieben.

  • 73. Frank  |  17.April 2007 at 14:52

    Na immerhin hat damit die WAZ endlich mal einen journalistisch tauglichen Text in ihre Ausgabe unterbringen können…

  • 74. Michael  |  17.April 2007 at 14:59

    Dumm+dreist+frech gehört bestraft. Ganz einfach.

  • 75. iguana.roadkill.de »&hellip  |  17.April 2007 at 16:14

    [...] „Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten.“ [...]

  • 76. Uewkes » Die spicke&hellip  |  17.April 2007 at 16:21

    [...] Dieses Video hat zu 99 % jeder Schüler schon gesehen, vorgeführt bekommen, zumindest dürfte es recht bekannt sein. War mir aber die Seite dazu neu. Fällt mir auch erst jetzt, nach wochenlanger Diskussionen auf, dass das ja total sexistisch ist! DER ARME MANFRED! Der kommt viel zu schlecht weg! Und warum regen die Frauen sich nicht auf, dass sie keine Erzählstimmen erhalten haben? Okay, genug gespinnt, eigentlich wollt ich auch nur einen total gewagten Sprung vom Spicken zur Informationsbeschaffungsvorgehensweise der WAZ wagen. Erst bedient man sich bei Peer Schader und seinem Text, danach tut man richtig genervt, war ja schließlich kein Fehler, das war knallhart recherchiert und nachgefragt und ist vielleicht schon Routine? „Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten.“ Zu umständlich, etwas wieder zurecht zu biegen, was man selbst verbockt hat? Ja okay, der Dieb fände es auch umständlich, dem Bestohlenen via Email oder Telefon zu erklären, warum er den Fernseher mitgehen lassen musste – da müsste man eben andere Mittel und Wege finden. Ganz großes Pfui von meiner Seite aus. Und hier dann noch ein Eintrag, wo eine tabellarische Gegenüberstellung verdeutlicht, wie wenig Eigenleistung dahinter steckt. Noch ein ganz ganz großes Pfui von meiner Seite aus! Zu schwer, einfach mal einen Namen zu nennen? Zu umständlich, sich vorher mal zu erkundigen, ob das so in Ordnung ist? Zu umständlich, selbst zu schreiben? Naja, die Folge ist nicht umständlich, die Lawine rollt ja schon richtig gut, ob das jetzt den gewollten Effekt mit sich bringt, wage ich stark zu bezweifeln. Das dritte und letzte große Pfui von meiner Seite aus. Du kannst deine Meinung sagen oder trackbacken. RSS 2.0 [...]

  • 77. Erik  |  17.April 2007 at 17:03

    @Sonja: Was auch immer FAS sein mag; [wie immer, ich bin kein Anwalt] wer ein Werk schafft ist automatisch der Urheber und allein berechtigt eine weitere Verwendung des Werks zu autorisieren. So besagt es zumindest das deutsche Urheberrecht. Es besteht keine Notwendigkeit eine – wie auch immer lautende – Erklärung des Urheberrechts, z.B. “Copyright by” oder ähnlich anzugeben. Das Recht des Urhebers / der Urheberin am Werk entsteht bei der Schaffung des Werkes.
    (Es sei denn, man erzeugt ein Plagiat ;-) )

  • 78. Silkester erzählt »&hellip  |  17.April 2007 at 17:42

    [...] Es wird noch heftiger: Extra pfui! [...]

  • 79. e-axe  |  17.April 2007 at 20:25

    naja, du solltest in die fusszeile deiner posts einfach einen verweis auf die (cc) machen…

    http://creativecommons.org/

    dann soll nochmal wer klauen =)

  • 80. Peer  |  17.April 2007 at 23:00

    Weil sich jetzt schon so viele Leute über den Satz “Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten” gefreut haben – will da jemand ein T-Shirt von haben? Müssten wir halt erst die “WAZ”-Autorin fragen, ob wir das verwenden dürfen. Oder – ach, nee. Fragen ist überflüssig.

  • 81. die Existenzgründerin  |  18.April 2007 at 01:18

    Unglaublich!

  • 82. Simon Columbus  |  18.April 2007 at 01:23

    Hey, die T-Shirt Idee ist gut! Mach das…

  • 83. Frau Schild und “ih&hellip  |  18.April 2007 at 08:28

    [...] An Dreistigkeit kaum noch zu überbieten ist wohl folgendes: Medienjournalist Peer Schader hatte in seinem Blog einen recht interessanten Artikel über Stefan Raab und seinen sinkenden “TV-total” Stern veröffentlicht. Frau Schild, ihrerseits Redakteurin bei der WAZ fand, wohl in Ermangelung eigener guter Ideen, eben jenen Beitrag von Peer Schader so gut, das sie ihn kurzerhand etwas abänderte und unter ihrem Namen in der WAZ drucken ließ (was sie ja auch zugegeben hat). Das an sich ist schon mehr als ein dicker Hund/Hündin – den Höhepunkt erreicht diese unrühmliche Geschichte aber im Schriftwechsel von Frau Schild mit Peer Schader, der mit dem Saz von Frau Schild endet: “Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten.” Hat man da noch Töne? Hat die Sparwut vieler Zeitungen diese Auswüchse, das man sich hemmungslos, ungefragt und dreist an den Texten anderer bedient? Bin mehr als gespannt auf die Fortsetzung und das Rauschen im Blogger-Wald [...]

  • 84. Dough  |  18.April 2007 at 11:16

    “Mir wäre es ganz lieb, wenn wir vorerst umständliche Briefwechsel vermeiden könnten.”

    Die komplette Erziehung vergeigt. Sie ist eine PR-Beraterin geworden und keine Journalistin – schade!

  • 85. Die Abschreiber von der W&hellip  |  18.April 2007 at 18:46

    [...] Seit heute weiß ich: wenn man als Journalist von anderen abschreibt, bekommt man ein Honorar. Wenn es keinem auffällt. Und wenn man es nicht so sehr oft macht ist die Gefahr, dass es jemandem auffällt, ja auch nicht so hoch. Das scheint zumindest die Meinung mancher Vertreter dieser Branche zu sein. Dumm ist es natürlich, wenn es dann doch auffällt und richtig dumm ist es, wenn man als schreibender Dieb dann nicht so wirklich ganz einsehen mag, was denn tatsächlich falsch gelaufen ist… [...]

  • 86. vcb  |  19.April 2007 at 19:43

    Wenn jemand aus der Zeitung einen Text entnimmt und irgendwo veröffentlich, meldet sich die Rechtabteilung der Zeitung und man ist schon Raubkopierer, wenn man in Schulen Artikel verteilt. Aus genau dem gleichen Grund würde ich mir auch einen Anwalt nehmen und verschen, die wegen Diebstahl von geistigen Eigentum oder Verstoß gegen das Urheberschutzgesetz abzumahnen.

  • 87. Susanne Schild wird berü&hellip  |  27.April 2007 at 06:06

    [...] Susanne Schild wird berühmt Eine bei der WAZ angestellte Journalistin wurde beim Abschreiben erwischt. Der betroffene Blogger Peer hat einen Artikel bei der FAS geschrieben, vier Tage später stand sein Zwilling, frisiert und gepudert, bei der WAZ. Seine zwei Berichte zum Ereignis sind gut lesbar (hier und hier). In den zahlreichen Kommentaren dazu fand ich zwei gute Verweise. Einmal auf eine ähnliche Geschichte eines anderen Bloggers azrael74 (Link) und von einem Tim – noch schöner – auf das journalistische Credo von Susanne Schild (Link): Einen guten Journalisten machen nicht ein guter Abischnitt oder ein 1a-Studium aus. Was zählt ist, die Persönlichkeit. Man muss ein Gespür dafür haben, über welche Themen die Leute reden, einfach pfiffig sein. Dazu kommt ein Gefühl für Sprache. Mit schlechter Rechtschreibung hat man direkt verloren. Und: Man muss ordentlich Biss haben! Nur wer sich traut, Leute anzusprechen und sich durchzusetzen, hat Erfolg. Unglaublich viele junge Leute wollen Journalist werden und leider schaffen es nur die wenigsten tatsächlich in ihren Traumberuf. [...]

  • 88. mck  |  27.Juli 2007 at 15:10

    ganz klarer fall für den medienanwalt >> urheberrechtsklage einreichen! dann gibts gewiss ne entschuldigung. und außerdem schadenersatz, und für die beklagte (und deren redaktion) ne satte strafe. das kommt dann deutlich teurer als ein honorar in anführungszeichen.

  • 89. mck  |  27.Juli 2007 at 15:24

    wie ist das ganze denn eigentlich ausgegangen???

    du solltest auf jeden fall folgenden BLOG überwachen.
    denn auch da folgt FRAU SCHILD deinem vorbild:

    http://weblog.waz.de/index.php.....g=wazentry

  • 90. mediengedanken.de (Blog) &hellip  |  03.Oktober 2007 at 00:13

    [...] Nach der WAZ-Posse hat sich schon wieder jemand einfach Peers Texten bedient. Diesmal, beim zweiten Teil sind die “Kollegen” aber noch dreister. Und noch unverschämter. [...]

  • 91. MainPlog » „Den L&hellip  |  03.Mai 2008 at 19:44

    [...] „Es wird viel darüber diskutiert, ob Blogs Gegenöffentlichkeit schaffen können. Für mich steht fest: Sie können zumindest Öffentlichkeit schaffen“ Peer Schader über das Drama eines geklauten Zeitungsartikels mit Exposition, Klimax und Lösung. [...]

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