Geben Sie Ihre Rechte bitte an der Garderobe ab

05.Januar 2010

xfactorMorgen Abend geht “Deutschland sucht den Superstar” in die siebte Runde, und wer es nach Ansicht der Castings immer noch für eine gute Idee hält, sich der Gefahr einer Bewerbung auszusetzen, für die einen womöglich noch die eigenen Enkel verspotten werden, der kann sich bei “X Factor” anmelden, das Vox und RTL im Sommer gemeinsam ausstrahlen wollen. Dem Gewinner wird eine “Karriere im Musikbusiness” versprochen. Im Gegenzug muss man der Produktionsfirma als Kandidat auch ein bisschen was versprechen. All das, was in der “Castingvereinbarung” (pdf) steht, die vor dem Vorsingen unterschrieben wird. Ich hab mal die schönsten Passagen rausgesucht:

“Ich verpflichte mich mit meiner Unterschrift verbindlich zur Teilnahme an der Produktion.”

“Sollte ich nach dem Casting zum ‘Bootcamp’ eingeladen werden, werde ich dem Produzenten schnellstmöglich auf eigene Kosten ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis sowie ein allgemeinmedizinisches Attest, ein Attest eines HNO-Facharztes (beide Atteste nach Vorgabe des Produzenten) übersenden und einen gültigen Reisepass vorlegen.”

“Ich übertrage auf den Produzenten auch alle Rechte für unbekannte Nutzungsarten.”

“Interviews sind nur nach vorheriger Absprache gestattet. Sollte sich die Presse mit mir in Verbindung setzen, verpflichte ich mich, diese an die Presseabteilung von RTL oder VOX zu verweisen.”

“Reisekosten (…) werden von dem Produzenten ausnahmslos nicht übernommen.”

“Ich erhalte für meine Teilnahme an der Produktion und Rechteübertragungen keine Vergütung.”

Zusammengefasst gibt man für die Teilnahme an “X Factor” also das Recht auf selbstbestimmtes Handeln, das Recht auf freie Meinungsäußerung gegenüber Journalisten und das Recht am eigenen Bild für alle nur erdenklichen Verwertungswege (inklusiver derer, die noch erfunden werden) an der Garderobe ab und erhält dafür: gar nichts. “Das ist moderne Sklaverei, so ein Vertrag ist doch gar nicht zulässig”, sagen Sie jetzt vielleicht. Aber da kennen Sie die Branche schlecht. Im letzten Satz der “Castingvereinbarung” steht vorbeugend: “Die etwaige Nichtigkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages berührt die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht.”

Wie so eine “Karriere im Musikbusiness” aussieht, erlebt übrigens gerade der “DSDS”-Vorjahresgewinner Daniel Schumacher, der auf seiner Website alle Gelegenheiten auflistet, zu denen ihm seine Fans zujubeln können. Die Terminübersicht fürs erste halbe Jahr sieht derzeit so aus:

Januar: 16.1. TV-Sendung “Tabaluga TV”, 7.15 Uhr
Februar: 13.2. Veranstaltung “Der Närrische Song”, Konstanz
                  20.2. Konzert E-Werk, Köln, 20 Uhr
März: noch keine Termine
April: 19.4. Daniels Geburtstag
Mai: noch keine Termine
Juni: noch keine Termine

Artikel gespeichert unter: Im Fernsehen,Im Netz

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bisher 42 Kommentare

  • 1. Muriel  |  05.Januar 2010 at 16:13

    Ich behaupte einfach mal ganz dreist, dass diese salvatorische Klausel so überflüssig ist wie die Sendung, für die sie benutzt wird. Es handelt sich nämlich bei den übrigen Bestimmungen meines Erachtens um AGB, und da gilt sowieso § 306 I BGB.

  • 2. Tweets that mention medie&hellip  |  05.Januar 2010 at 17:33

    [...] This post was mentioned on Twitter by Telemedicus, Anwalt Niemeyer. Anwalt Niemeyer said: Geben Sie Ihre Rechte bitte an der Garderobe ab: http://is.gd/5MSEx (PDF: http://is.gd/5MSEy) #castingvereinbarung [...]

  • 3. Quotenblogger  |  05.Januar 2010 at 21:13

    Naja, der Teilnehmer, der glaubt, dass er in einer Casting-Show fair behandelt wird, hat es wohl auch nicht anders verdient als verarscht und im TV gedemütigt zu werden.

    Zudem hat jeder Straßenmusiker in Hamburg mehr Talent als die letzten Gewinner bei DSDS.

  • 4. Hansgerd Zappenduster  |  05.Januar 2010 at 21:41

    @ Qutoenblogger

    Jemand der nicht ganz so schlau ist, einfach nur gutgläubig oder vielleicht nur zu jung, hat es also nicht anders verdient als im TV verarscht und gedemütigt zu werden? Ja, ist das so?

  • 5. Quotenblogger  |  05.Januar 2010 at 22:16

    Ja, in der Tat. Nach gefühlten vierhundert Staffeln DSDS, Popstars, Star Search und Co. sollte auch einer dummer, junger, gutgläubiger Mensch wissen, was ihn bei der x-ten Casting-Show erwarten wird.

  • 6. Thomas Television  |  06.Januar 2010 at 00:15

    Als ich mir die Vereinbahrung gestern angeschaut habe, habe ich so gedacht: Da müsste es jetzt Journalisten geben, die das Durchleuchten und kritisch bewerten. Also schonmal Danke dafür :)

    Was mir fehlt: Ist das irgendwie neu oder anders gegenüber den Vereinbahrungen, die man bei anderen Casting-Shows unterschreiben muss? Vermutlich nicht oder?

    Jedenfalls könnte das erklären, warum so wenige kluge und ernsthafte Musik an solchen Shows teilnehmen.

  • 7. Axel  |  06.Januar 2010 at 09:32

    Ich finde schon lange, das Die Show “Deutschland, außer Axel, Sucht den Superstar” heißen sollte, ich möchte mich schon lange davon distanzieren.. vielleicht muß ich auswandern, aber da gibt es dann bestimmt das entsprechende nationale äqivalent. Jeder der bei den Votings abstimmt finanziert den Schrott doch mit, warum die da Massen von Leuten dabei filmen können, wie sie über eine Brücke rennen um vermeintlich zum Casting zu kommen kann ich nicht verstehen, ist aber klares Indiz für fehlenden selbstschutz-Instikt bei den Jahrgängen 1992 bis 1985. Wenn die Clone aus der Sendung dann endlich nach der gefühlt 19 Monate dauernden öffentlichen Geburt auf die Radiosender losgelassen werden, kann ich nurnoch abschalten.. wird irgendwann dazu führen, das ich kein Empfangsteil mehr bereithalte und dem GEZ-Mann dann endlich kündigen kann. Danke Dieter!

  • 8. Densemann  |  06.Januar 2010 at 09:32

    “Reisekosten (…) werden von dem Produzenten ausnahmslos nicht übernommen.”

    Da ist doch die Wirtschaftskrise dran schuld. Die armen Produzenten müssen ihre Kosten senken … *lach*

  • 9. Jörg  |  06.Januar 2010 at 09:39

    Wissen die Leute denn nicht, dass man sich dabei fürs ganze Leben lächerlich machen kann?

    Mich würde auch mal interessieren, wie hoch die Schnittmengen so sind, also sowohl zwischen den einzelnen DSDS-Staffeln, als auch unter den ganzen Casting-Shows.

  • 10. Seismograph  |  06.Januar 2010 at 09:47

    @Quotenblogger: aber genau das ist ja das Wesen von Dummheit, Jugendlichkeit und Gutgläubigkeit, daß man das eben *nicht* merkt.

    Generell gilt, daß die Schwachen der Gesellschaft beschützt werden müssen. Aber in diesem Fall besteht genau die Bewerbungs-Target-Group nur aus Schwachen, damit ihre Unbekümmertheit schamlos zur Belustigung anderer ausgenutzt werden kann. Tolle Gesellschaft, das. Und morgen wundern sich wieder alle, wie es nur soweit kommen konnte.

  • 11. Mithos  |  06.Januar 2010 at 09:50

    @ Qutoenblogger:

    Menschenrechte besitzt man von Geburt an, man kann sie nicht an der Garderobe abgeben und allenfalls der Staat darf sie bei gewichtigen Gründen einschränken. Die Menschenwürde ist das zentrale Menschenrecht, welches auch jemandem, der es laut deiner Ansicht “nicht anders verdient” hat, also selber Schuld habe, wenn er “verarscht und im TV gedemütigt” wird, nicht per Vertrag genommen werden kann.

    Nur weil eine Person nicht selbst für die Wahrung ihrer Rechte eintritt, heisst das noch lange nicht, dass jemand anderes diese Rechte mit Füßen treten darf. Nur weil eine Person die Bedrohung ihrer Rechte (zum Beispiel aus Gutgläubigkeit) nicht erkennt, heisst das noch lange nicht, dass der Person gegen diese Bedrohung kein Schutz mehr zusteht.

  • 12. Jörg II  |  06.Januar 2010 at 11:03

    Das ist schon ein ganz schöner Hammer sowas zu unterschreiben. Da aber vermutlich die wenigsten der Unterschreibenden das durchgelesen und verstanden haben, werden sie wahrscheinlich ohnehin erst davon erfahren wenn sie gegen eine der Bestimmungen verstoßen oder die Finanzierung einer Reise ansteht.
    Im Übrigen gab es dumme Menschen schon früher, sie wußten bloß nichts voneinander und waren jeweils der harmlose Trottel in ihrem Dorf. Heute haben sie die Möglichkeit in die Öffentlichkeit zu drängen, sich zu präsentieren und sich damit dem Hohn und Spot der Anderen preiszugeben. Und dann werden sie nach zwei Ausstrahlungen “Stars” genannt. Unglaublich. Es gibt einfach zuviele dumme Leutedie mitmachen. Sei es als Castingteilnehmer, Zuschauer, Anrufer oder “Fan”….

  • 13. Schlomi Arbeitmann  |  06.Januar 2010 at 11:18

    Das einzige, was mich daran schockiert, ist die Tatsache, dass irgendwelche Deppen sowas unterschreiben. Selbst, wenn man naiv, jung und karrieregeil ist, sollte man keinen Vertrag unterschreiben, den man nicht versteht.

  • 14. christian  |  06.Januar 2010 at 11:59

    Also ich muss medizinisch die Hosen runterlassen, behalte keinerlei Rechte an egal was ich dort mache, darf mit niemanden mehr reden der dies unter Umständen öffendlich machen könnte (was in Zeiten des Blogs so gut wie jeder sein dürfte) , ich bekomme kein Geld, darf meine Spesen selber bezahlen und darf es mir nicht hinterher nochmal anders überlegen.

    Hört sich super an, wo darf ich bitte unterschreiben?

    /ironie

    Bedacht sollte auch werden, dass es sich hier um den “Einstiegs”- Vertrag handelt. Auch wenn ich hier mutmaße, sieht der vertrag den die “letzten 10″ (oder wieviel das bei X Factor am Ende sind) bekommen nochmal deutlich “knebeliger” aus (auch wenn dort als quasi Trostpflaster dann sicherlich auch das Wort “Gage” vorkommen wird).

  • 15. Quotenblogger  |  06.Januar 2010 at 12:22

    Man fragt sich doch einfach nur, ob die Teilnehmer keine Familie, Verwandte, Freunde, Bekannte oder Nachbarn haben, die einen solchen Vertrag und die Teilnahme an der Casting-Show mal kritisch hinterfragen oder Talentlosigkeit bescheinigen.

    Das ein Sender die Show nicht aus reiner Selbstlosigkeit, Nächstenliebe oder Talentförderungsfreude produziert, versteht sich hoffentlich von selbst.

  • 16. Zeitgeist  |  06.Januar 2010 at 12:40

    Ich habe gerade einige Zeit in einer Casting-Agentur für Jugendliche gearbeitet – bei solchen Klauseln wie hier zieht’s einem ja die Schuhe aus. Wenn uns eine Anfrage von DSDS ins Haus geflattert wäre, hätten wir unsere Kids wohl so schnell wie möglich davor gewarnt.

    Warum Leute das trotzdem unterschreiben? Weil, wie andere schon sagten, junge Leute nicht immer vorausschauend denken (sprich: selten bis seltenst), und meiner Erfahrung nach gibt es zwar ab und an Eltern, die sich für das Treiben ihrer Kinder interessieren… aber das heißt nicht, dass sie mehr von der Branche verstehen. Also kann’s gut sein, dass sie dann auch nur schulternzuckend daneben stehen und denken, die Herren und Damen von der Industrie werden’s schon wissen.

  • 17. Ego  |  06.Januar 2010 at 13:15

    Das Problem sind doch nicht die ahnungslosen Jugendlichen die mitmachen. Ja nicht einmal die Idioten, die sich diesen Quatsch anschauen, sondern dass es 2010 wieder möglich ist ganz offen und vor aller Augen die Sklaverei einzuführen.
    Das was hier passiert geht über Prostitution hinaus.

  • 18. Ego  |  06.Januar 2010 at 13:18

    Sind das eigentlich die gleichen Leute, die der Meinung sind, Internetdownloads seien Verbrechen?

    Was ist das Ausrauben einer Bank gegenüber der Gründung einer Bank?

  • 19. Fabian  |  06.Januar 2010 at 14:19

    Naja, ich sag mal so, Leona Lewis musste so einen Vertrag auch unterschreiben und ich wage mal zu behaupten dass sie es im Nachhinein nicht bereut …

  • 20. Christian  |  06.Januar 2010 at 14:50

    @ 19. Fabian – Leona Lewis hätte mit Sicherheit auch keine Casting-show gebraucht um einen Plattenvertrag nachgeschmissen zu bekommen wenn sie es nicht unbedingt gewollt hätte. Aber abgesehen davon, sollten einen die paar am Ende tatsächlich Erfolgreichen denen solche Verträge mutmaßlich geholfen haben weit weniger interessieren als die 100-tausenden anderen denen diese Art von Verträgen nicht nur nicht geholfen hat … sondern die damit auch regelrecht ausgebeutet werden.
    Das ist fast wie beim Lotto-spielen: Alle zahlen, kaum einer Gewinnt – nur der Veranstallter, der gewinnt immer. Aber da würde doch auch niemand davon sprechen, das Lotto-spielen sich “lohnt”, oder? Abgesehen davon das es bei Castingshows weder “gerecht” zugeht, noch dass Glück irgendwas damit zu tun hätte. Dann doch lieber Lotto spielen. Vor der Lottofee sind wenigstens alle Gleich.

  • 21. Castingshow "The X Factor&hellip  |  06.Januar 2010 at 14:54

    [...] man bei "Deutschland sucht den Superstar" noch selber zum Casting gehen muss, geht "The X Factor" hier einen anderen Weg: Noch bis zum 22. März kann man sich auf der offiziellen Vox-Website [...]

  • 22. Freud  |  06.Januar 2010 at 15:37

    Die gleichen Knebelverträge gibt es bei allen Castings.
    Glaubt hier etwa irgendwer, dass die meisten Leute nach einem “missglückten” Casting noch freiwillig ins Fernsehen wollen?

  • 23. make up your mind&hellip  |  06.Januar 2010 at 15:48

    Geben Sie Ihre Rechte bitte an der Garderobe ab…

    Morgen Abend geht “Deutschland sucht den Superstar” in die siebte Runde, und wer es nach Ansicht der Castings immer noch für eine gute Idee hält, sich der Gefahr einer Bewerbung auszusetzen, für die einen womöglich noch die eigenen Enkel verspo…

  • 24. Joshua Farrier  |  06.Januar 2010 at 15:59

    This sort of thing only gets cleared up when either: 1. a winner of the program takes the company to court because of being mishandled, and wins or 2. the government intervenes, determining that such contrats are non-binding because they are, as it said, a “moderne Sklaverei”. Until that happens, the companies will write the contracts as broadly as they see fit in order to best control how the product, a product with their names on it, is presented to the public. Besides, the market is glutted with semi-talented teenies who can be molded into rock stars. Most teenies who want to be big stars would sign their souls over to the devil if it means 5 minutes of fame. And, may i aso mention that one need not look too far back in history to find other examples of artists taken advantage of by their managers, their record companies, or other higher-ups. A talented young artist either submits to these stipulations, or the company, or talent scout simply drops him or her and finds the next flavor of the month. It is the nature of the beast.

  • 25. dirk  |  06.Januar 2010 at 19:33

    Heißt also, dass durch die Vertragsbedingungen die erste Vorauswahl getroffen wird. Nur wer so dämlich ist, das zu unterschreiben, kommt überhaupt in die nächste Auswahlgruppe.

    Das erklärt Einiges!

    Privatsender sollten wegen Volksverblödung ihre Lizenzen abgeben müssen.

  • 26. Anna  |  06.Januar 2010 at 20:25

    Über Ex-Juror Sidos Engagement bei “Popstars” darf man sicherlich streiten (Eigen-PR etc.), aber das sei jetzt mal dahin gestellt. Der sagte auf jeden Fall äußerst treffend im Nachhinein: “Ich dachte schon, es ginge da um Musik. Es geht aber darum, wessen Mutter Krebs hat.” Bingo!

  • 27. DSDS 2010: Nur noch besch&hellip  |  06.Januar 2010 at 22:23

    [...] dürfen, darüber habe ich hier auf dem Blog schon geschrieben. Auch Peer Schader hat ein paar kritische Anmerkungen auf seinem Blog [...]

  • 28. Amon Thein  |  07.Januar 2010 at 17:45

    Uh – ich hatte so etwas geahnt. Das ist wirklich unglaublich, da finanzieren die Kandidaten ja alles selbst. Und gehen nachher dann noch so unter. Ich fands ja bisher wenigstens eher zum lachen als zum heulen, aber so geht das wirklich nicht mehr…

  • 29. kurzgeklickt zum Wochenen&hellip  |  09.Januar 2010 at 07:31

    [...] casting-Knebel [...]

  • 30. Qeed  |  09.Januar 2010 at 12:22

    Mal über den Daum gepeilt würde ich mit ein paar Semestern Jura im Rücken sagen:
    Das Ding ist zumindest in Teilen sittenwidrig und würde bei einem Rechtsstreit das Rechtsgeschäft nichtig machen.

    Leider ist das heute folgendermaßen:
    Ein Justiziar erarbeitet eine AGB sagen wir mal “am Rande des Legalen”. Dabei wird völlig selbstverständlich damit gerechnet, dass es im seltenen Einzelfall zu Rechtstreitigkeiten kommen kann (nämlich nur dann, wenn jemand das Geld in die Hand nimmt und sich wehrt). In dem Fall kann man sich dann ja immernoch vergleichen ;o). Aber wie schon gesagt, passiert eh nur selten und die Gewinnspannen bei den anderen Kunden/Geschäftspartnern substituieren die Verluste eh.

  • 31. Der unberührbare Busen d&hellip  |  12.Januar 2010 at 12:50

    [...] Jubelgeschrei und ausbuhen “auf Halde” aufnehmen, um es bei Bedarf reinzuschneiden. In diesem Blog hier habe ich noch eine schöne Casting-Vereinbarung gefunden: “Ich verpflichte mich mit meiner [...]

  • 32. Kristine  |  13.Januar 2010 at 13:47

    Naja, die Castings sind ja immer so lustig. Aber das mit dem Selbstfinanzierung finde ich schon zuuu viel … Es ist irgendwie nicht fair…

  • 33. medienpiraten.tv » &hellip  |  24.Januar 2010 at 18:20

    [...] stand an dieser Stelle ja bereits etwas zur Nachhaltigkeit des Erfolgs des Gewinners der letztjährigen [...]

  • 34. Wie man ein Entertainment&hellip  |  29.Januar 2010 at 13:24

    [...] medienpiraten Anzeigen [...]

  • 35. Tom Sänger verspricht: D&hellip  |  03.Februar 2010 at 01:45

    [...] Beachtet die Vereinbahrungen die im Casting-Bogen getroffen werden müssen. Kritik dazu bei Peer Schader/medienpiraten. [...]

  • 36. bananarama(scrubs-fan)  |  07.Februar 2010 at 20:30

    ich weiss nich ob das schon gepostet wurde,aber fernsehkritik.tv hat teile eines vetrages von “schluss mit hotel mama (?)” veröffentlicht . http://fernsehkritik.tv/blog/2010/02/schluss-mit-den-grundrechten/

    hat auch n interessanten beitrag dazu gemacht: http://fernsehkritik.tv/folge-40/ “mama ist die beste”

    die aussagen im forum(vom sohn) zum beitrag sind übrigens nicht minder interessant .

    mfg

  • 37. Ich hab's mir angeschaut...  |  25.Mai 2010 at 13:25

    Zum Casting in Köln kann ich nur sagen: produktionsteam war sehr angagiert und super nett… Da gebe ich allen recht! Jedoch ist es mehr als nur strange, dass viele Hobby-Sänger weitergekommen sind und viele hochkarätige Sänger einfach so verheizt wurden. Lachnummern durften(so schief sie auch waren) den gesamten Song durchsingen und andere wiederum wurden einfach abgewürgt mit der Begründung: du hast nicht von Anfang an alles gegeben. Der Begriff Spannungsbogen und einen Song aufbauen schien der Jury fremd. Ganz im Gegenteil wurde bei Balladen gesagt: wir kennen den Song, der baut sich nicht auf. Hallo?!?
    Meiner Meinung nach ein abgekatertes Spiel. Leute mitnehmen die im Endeffekt gegen den Grundy LE Favoriten keine Chance haben und Sänger die dem eingeschleusten Sänger gefährlich werden könnten- raus damit!

    Einige Kandidaten haben selbst mitbekommen, dass ein Kandidat separat zum Casting befördert wurde samt security. Alle mussten die Instrumente mitbringen, er bekam sie gestellt. Alle Kandidaten hatten 1 Versuch (max 2 songs wenn gebettelt wurde) er sang gleich 3 Nummern wovon er 1 Nummer 2 mal verkackt hat und beim 3. Mal alles rund lief.

    Schade, dass x Factor sich in keinster Weise von Dsds abhebt, aber wie auch? Es ist ja immerhin die gleiche Produktionsfirma.

    Ich würde mir für alle Sänger und Sängerinnen wünschen, dass es in Deutschland mal ein wirkliches Casting gibt, wo nix gestellt ist oder was dran gedreht wird.

    Armes Deutschland!

    Dennoch, super freundliches Casting- Team.

  • 38. snuffiw  |  21.August 2010 at 22:17

    Ich würde mir auch für alle Sänger und Sängerinnen wünschen, dass es in Deutschland mal ein wirkliches Casting gibt, wo nix gestellt ist oder was dran gedreht wird.

    Und dass mal jemand Strafanzeige gegen die Verantwortlichen
    und eine einstweilige Verfügung erwirkt um die sittenwidrigen Knebelverträge mit Jugendlichen stoppt.Aber da braucht man mehr Geld als die Fernsehsender.
    Also… NICHT TEILNEHMEN

  • 39. Dogge  |  08.Januar 2011 at 19:06

    Wie das alles ausgeschlachtet wird. Die .pdf hatte ich mir bisher noch nicht durchgelesen.. Was für eine Ausbeutung.. Selbst wenn man gewinnt, hat man eine CD aufgenommen und ist dann wieder weg vom Markt..

    Schrecklich!

  • 40. ulfwilli  |  22.März 2011 at 17:54

    also ich hab mich nicht für x factor beworben sondern wurde von x factor bei youtube (cubikinch) angeschrieben ob ich nicht lust hätte mitzumachen, gut, ich hab das noch nicht gesehen und erst mal ja gesagt, alles grobe und die anmeldung ging per telefon, heute kam die einladung mit entsprechendem vertrag, ich kann nur sagen: wer da mitmacht ist selber schuld, ich habe mich dagegen entschieden, so doof kann man doch eigentlich gar nicht sein, alle anfallenden kosten muss man selber tragen, die verdienen sich ne goldene nase und man selber hat nichts, aber auch gar nichts davon, kleiner tipp: wer unbedingt ins fernsehen will, es werden immer wieder komparsen gesucht, da gibts dann zumindest so viel geld das die fahrtkosten wieder drin sind und zu essen und zu trinken gibts auch meist etwas (sogar das muss man bei grundi selber zahlen)

  • 41. Stephan  |  07.Mai 2011 at 17:42

    Man gibt natürlich nicht nur das Recht auf freie Meinungsäußerung gegenüber Journalisten ab, sondern auch Rechte auf alle in der Entstehung befindlichen oder schon entstandenen Werke.

    Wer sich bei X-Factor bewirbt und es mit seiner Musik ernst meint, der hat vollkommen verloren, denn er prostituiert sich künstlerisch.

    Es müsste eigentlich jedem halbwegs normalen Menschen klar sein, dass man sich auf so etwas nicht einlassen darf. Und trotzdem machen es irrsinnig viele mit.

    Und warum? Weil es alle so toll finden. Weil’s die Leute schauen. Weil die Kollegen in der Kantine davon erzählen. Weil *das* für den Konsumenten Kunst ist, und ein Großteil derselbigen nicht in der Lage ist, über den Tellerrand zu schauen.

    Selbst wenn in dem Vertrag 1:1 stehen würde, “wir f*cken Dich nach allen Regeln der Kunst, und Du hast nix davon”… es würden genug mitmachen.

    Hurra, Deutschland!

  • 42. Nepper, Schlepper, Bauern&hellip  |  02.November 2011 at 15:48

    [...] was sich Privatsender und ihre Rechtsabteilungen ausgedacht haben: Wer beispielsweise bei X-Factor seine Gesangskünste unter Beweis stellen möchte, muss sich zunächst bereiterklären, seinem [...]


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