Aus Fersehen
Offiziell seit heute hat Sat.1 also wieder einen neuen Geschäftsführer: Auf Guido Bolten, der mit den Verpflichtungen von Johannes B. Kerner und Oliver Pocher wenig Glück hatte, folgt Andreas Bartl, der gleichzeitig seinen Posten als Vorstand German Free TV bei Pro Sieben Sat.1 behält und Sat.1 nebenbei miterledigt.
Das ist kein schönes Zeichen für einen Sender, der zum gefühlt hundertsten Mal seit seiner Gründung endlich ganz groß rauskommen wollte – und dann doch bloß wieder im Mittelmaß landete, jetzt sogar mit einem Teilzeit-Geschäftsführer. Bolten ist weg, Sat.1 als Einheit quasi aufgelöst, nachdem Unterhaltungschef Wolfgang Link und Tanja Deuerling neue Posten im Gesamtkonzern bekommen haben, und das Schlimmste an alldem ist, dass die Depression bei den Mitarbeitern so groß sein muss, dass sie bis in die Poststelle durchschlägt, wo die Briefe frankiert werden.
Jetzt mal im Ernst: So klein wie in der Firmenanschrift neben der Freimachung muss sich Sat.1 aber nun wirklich nicht machen.

bisher 11 Kommentare 01. Februar 2010