Posts gespeichert unter 'In Berlin'
Am Sonntag war die “Kika Sommer-Tour” am Berliner Ostbahnhof zu Gast. Sie wissen schon: Kika, der Kinderkanal von ARD und ZDF, der gerne mit der Werbefreiheit seines Programms wirbt, mit der Werbefreiheit seines Online-Angebots und der Werbefreiheit seiner kürzlich per Drei-Stufen-Test genehmigten Lern- und Spieleplattform kikaninchen.de.
Letztere durfte auf der “Sommer-Tour” ihren eigenen Hindernisparcours aufbauen, für den sich Eltern mit dem Nachwuchs an Schildern anstellten, auf denen stand: “Ab hier noch 120 Minuten warten.” Aber das war natürlich nicht das einzige Highlight der Tour. Hier sind die anderen: zum Beispiel der große Informationsstand der Deutschen Bahn …


… und die “VW Youngstar-Welt”, in der Kinder “Automobile auf spielerische Art und Weise entdecken”, wie die VW-Pressestelle informiert. Unter anderem auf einem Verkehrsübungsplatz, der mit kleinen New Beetles befahren werden konnte …

… oder am VW-Fahrsimulator …

… und natürlich beim Packspiel, bei dem Familien innerhalb von zwei Minuten so viele Gepäckstücke wie möglich in einen VW Sharan räumen mussten, um eine Ballonfahrt zu gewinnen. Nebenbei erfuhren Mama und Papa, dass dieser Sharan unglaublich geräumig ist, wie der Mitarbeiter im Kika-Hemd am Mikrofon erklärte.

Es ist ein merkwürdiges Selbstverständnis, das der Kika pflegt: einerseits herauszustellen, dass sein Programm dank Gebühren ohne Werbung auskommt und andererseits mehrere hundert Quadramtmeter seiner “Sommer-Tour” an Werbepartner zu vermieten. Dies geschehe allerdings “ohne kommerziellen Ansatz”, betont Kika-Sprecherin Christiane Rohde auf Nachfrage. Die Partner seien notwendig, um die Tour eintrittsfrei zu halten. Das mag ja stimmen und “streng an den Richtlinien” orientiert sein, die sich der Sender selbst gegeben hat, unterscheidet die Veranstaltung aber ganz und gar nicht mehr von denen der Konkurrenten Super RTL und Nick, von denen man sich beim öffentlich-rechtlichen Kika sonst so gerne abgrenzt.
Kika-Sprecherin Rohde erklärt auch noch, warum die Werbung eigentlich gar keine Werbung ist:
“Die Auswahl der Kooperationspartner erfolgt selektiv und muss mit den Grundregeln des Kika vereinbar sein. So wird Wert darauf gelegt, dass dieser Partner nicht Kinder als direkte Zielgruppe sehen.”
Stimmt: Der Kika nutzt seine junge Zielgruppe bloß als Lockmittel für die Eltern, die ja zwangsläufig mit zu so einer Veranstaltung kommen, wo sie dann die Vorzüge eines neuen Wagens angepriesen bekommen.
Wie gut die Symbiose funktioniert, zeigt sich unter anderem daran, dass jeweils am Tag vor der “Sommer-Tour”, die Woche für Woche eine andere Stadt bereist, ein VW-Händler zum “Foto-Shooting mit Ernie & Bert” – und wie in Berlin: samt Autohaus-Maskottchen – bittet, wo sich die Kinder mit riesigen Sesamstraßen-Figuren fotografieren lassen können während sich die Eltern über neue Sondermodelle informieren. Im Autohaus natürlich.

Nachher gibt’s einen Kika-VW-Ferienplan als Andenken – und die Fotos dürfen eine Woche später beim Händler abgeholt werden.
Ich kann Ihnen trotzdem nur raten: gehen Sie, die in Wiesbaden, Hamburg und Erfurt noch eingeladen sind, dort nicht hin, wenn Sie ihre Kinder gern haben. Dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt, mögen die meisten jungen Seelen ja noch verkraften. Aber Ernie und Bert zu sehen, die traurig die Schultern hängen lassen und nachher mit gesenktem Kopf zur Rauchpause aus dem Hintereingang eines Autohauses im Industriegebiet schlurfen, wird auch dem hartgesottensten Kind einen Knacks fürs Leben versetzen.
Am Sonntag war die "Kika Sommer-Tour" am Berliner Ostbahnhof zu Gast. Sie wissen schon: Kika, der Kinderkanal von ARD und ZDF, der gerne mit der Werbefreiheit seines Programms wirbt, mit der Werbefreiheit seines Online-Angebots und der Werbefreiheit seiner kürzlich per Drei-Stufen-Test genehmigten Lern- und Spieleplattform kikaninchen.de.
Letztere durfte auf der "Sommer-Tour" ihren eigenen Hindernisparcours aufbauen, für den sich Eltern mit dem Nachwuchs an Schildern anstellten, auf denen stand: "Ab hier noch 120 Minuten warten." Aber das war natürlich nicht das einzige Highlight der Tour. Hier sind die anderen: zum Beispiel der große Informationsstand der Deutschen Bahn ...
... und die "VW Youngstar-Welt", in der Kinder "Automobile auf spielerische Art und Weise entdecken", wie die VW-Pressestelle informiert. Unter anderem auf einem Verkehrsübungsplatz, der mit kleinen New Beetles befahren werden konnte ...
... oder am VW-Fahrsimulator ...
... und natürlich beim Packspiel, b
19. August 2010
Es ist ein Fluch. Jedes Jahr aufs Neue. Ich melde mich für die Berliner Medienwoche an, die seit vergangenem Jahr medienwoche@IFA heißt, gehe hin und bin am ersten Tag maßlos enttäuscht, was nicht so schlimm ist, weil der zweite Tag meistens besser wird. Deshalb wäre es wohl auch keine Lösung, nächstes Jahr einfach erst am zweiten Tag hinzugehen, denn das wäre für mich dann ja der erste, und der ist bekanntlich immer doof.
Gar nicht hinzugehen wäre (trotz beträchtlicher Anreiseschwierigkeiten) auch nicht in Frage gekommen, ich hätte ja sowieso noch mal separat auf die angeschlossene IFA fahren müssen, um dort das Bild zu machen, das ich brauche, um 2031 den großen Bildband “ARD-Messestände im Wandel der Zeit” herausbringen zu können, mit dem mir im Alter ein beträchtliches Auskommen zu sichern plane.

* * *
Aber zurück zur Medienwoche. Haben Sie sich auch schon immer gefragt, wer eigentlich den “Stern” liest? stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen hat dieses Mysterium am Dienstag aufgeklärt: Sandra Müller liest den “Stern”. Sie ist 35 Jahre alt, Innenarchitektin, lebt in einer Partnerschaft, hat eine Tochter namens Leonie und lässt sich als “sympathisch, weltoffen, ganz normal” beschreiben. “Bild” ist ihr “zu krawallig”, der “Spiegel “zu abgehoben”, vor allem aber will sie “mehr als News”, nämlich: “Ratschläge und Tipps, wie man sein Leben gestalten kann”, um sich “selber einbringen und mit anderen austauschen” zu können. Sandra Müller ist die “Idealleserin” für Thomsen, und wie das mit Ideallesern nun mal so ist: man muss sie meistens erfinden, wenn man sie haben will.
Genauso hat man’s beim “Stern” gemacht. “Sandra Müller” ist bloß ein Konstrukt, “eine virtuelle Userin” (wie Thomsen sagt) und ein Leitbild für die Kollegen dort. Wenn es darum geht, Journalismus zu machen, lautet die Frage beim “Stern” also nicht: Ist das ein spannendes Thema? Sondern: Ist das ein spannendes Thema für Leser wie “Sandra Müller”?
Benannt ist die übrigens nach (Henri Nannens) Lieschen Müller, einem “Synonym für den weiblichen Durchschnittsmenschen”, und zwar, wie Wikipedia schreibt, “mit einem schlechten Anklang zum naiven Dummchen”. Das erklärt zumindest bei stern.de doch einiges.
* * *
Warum müssen eigentlich immer erst Fernsehmacher aus dem Ausland kommen, damit man auf solchen Kongressen mal eine Keynote hört, die gleichzeitig, witzig, inspiriert und intelligent ist? Der Finne Saku Tuominen vom Großproduzenten Zodiak Entertainment erklärte am Dienstagnachmittag jedenfalls sehr witzig und sehr inspiriert, wie wenig Fernsehmacher die Zukunft des Fernsehens beeinflussen könnten, auch nicht, wenn das bedeutet, dass sich klassische Senderkonzepte überholen – ganz einfach, weil die Nutzer das selbst steuern:
“You cannot be working against it. Then you lose. Join the parade!”
* * *
Das war die letzte Keynote, die ich bei dieser Medienwoche gehört habe. Die erste Keynote kam am Montag früh von Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften bei Axel Springer, der erklärt hat, warum Deutschland “ein Printland” ist und bleiben wird. Deshalb:
“Print sendet keine Wiederholungen”
“Die Tageszeitung ist jeden Tag neu.”
“TV ist ein Wiederholungsmedium.”
Das hat er einige Male wiederholt, aber ich hab’s auch zum Schluss immer noch für einen Gag gehalten, den nur ich verstanden hatte, weil sonst einfach keiner lachen wollte. Auch nicht als Wiele behauptete:
“Die Verlage schlagen sich wacker bei der Digitalisierung.”
* * *
Oh, Moment, ganz schnell mal auf Toilette gehen im Raumschiff ICC Berlin:

* * *
Und dann war da noch Stefan Tweraser, Country Director Sales bei Google Deutschland, der sehr offensichtlich wenig Lust hatte, sich schon wieder mit den Vertretern der Verlage prügeln zu müssen, die seinem Arbeitgeber vorwerfen, mit ihren inhalten Geld zu verdienen. Tweraser blieb dann aber doch erstaunlich cool und feuerte bloß zwischendurch einmal in Richtung Wiele:
“Selbst wenn wir unseren gesamten Umsatz von 22 Milliarden an Sie abgeben würden, würde Sie das nicht retten.”
* * *
Hat es vor kurzem eigentlich ein Seminar für Bertelsmann-Führungskräfte gegeben, bei dem Liz Mohn allen beigebracht hat, wie man es anderen Leuten als fantastische Möglichkeit verkauft, weniger Geld ausgeben zu dürfen? Erst erzählte nämlich UFA-Chef Wolf Bauer am Montag:
“Die Kreativität hebt ab, wenn man ihr [finanzielle] Beschränkungen auferlegt.”
Am Dienstag legte dann Vox-Chef Frank Hoffmann nach:
“Begrenzte Möglichkeiten sind manchmal der ideale Nährboden für Kreativität!”
Und erklärt das jetzt auch, warum die Innovationen für die neue Saison bei Vox “Der VIP-Hundeprofi”, “Hilfe, mein Mann ist ein Heimwerker” und “Mehr geht nicht!” heißen?
* * *
Abschließend: Wieviele Leute muss man eigentlich auf so ein Podium setzen, damit wirklich auch jeder nur anderthalb mal zu Wort kommt bis die Veranstaltungszeit abgelaufen ist? Ach, zählen Sie doch selber nach.

Foto: Medienboard Berlin-Brandenburg
Es ist ein Fluch. Jedes Jahr aufs Neue. Ich melde mich für die Berliner Medienwoche an, die seit vergangenem Jahr medienwoche@IFA heißt, gehe hin und bin am ersten Tag maßlos enttäuscht, was nicht so schlimm ist, weil der zweite Tag meistens besser wird. Deshalb wäre es wohl auch keine Lösung, nächstes Jahr einfach erst am zweiten Tag hinzugehen, denn das wäre für mich dann ja der erste, und der ist bekanntlich immer doof.
Gar nicht hinzugehen wäre (trotz beträchtlicher Anreiseschwierigkeiten) auch nicht in Frage gekommen, ich hätte ja sowieso noch mal separat auf die angeschlossene IFA fahren müssen, um dort das Bild zu machen, das ich brauche, um 2031 den großen Bildband "ARD-Messestände im Wandel der Zeit" herausbringen zu können, mit dem mir im Alter ein beträchtliches Auskommen zu sichern plane.
* * *
Aber zurück zur Medienwoche. Haben Sie sich auch schon immer gefragt, wer eigentlich den "Stern" liest? stern.de-Chefredakteur Frank Thomsen hat dieses Mysterium am Dienstag auf
09. September 2009
Auf dem Weg vom U-Bahn-Ausgang Potsdamer Platz zum Sony Center hat die SPD einen überdimensionalen Steinmeierwürfel aufgebaut. Unten im Würfel stehen Leute in roten T-Shirts und verteilen Wahlprospekte, oben auf dem Würfel lächelt ein riesiger Frank-Walter Steinmeier verkniffen zum Leipziger Platz hinüber. Der Besucherandrang hält sich in Grenzen. Vor dem großen Würfel hat die SPD lauter kleine rote Würfel aufgebaut: Sitzgelegenheiten, auf denen gerade niemand sitzen will. Aus einem Lautsprecher dröhnen Oldies.
Und vom Sony Center her dröhnt der Lärm.

Stählerne Gitter sollen die Fans dort davon abhalten, auf den roten Teppich zu stürmen und die Prominenten, die ins dahinter liegende Kino drängeln, zu erdrücken. Fotografen schreien und blitzen, die Fans schreien und blitzen auch, vielleicht wollen sie später mal Fotograf werden – jedenfalls ist die Hölle los zur Premiere des Horst-Schlämmer-Films “Isch kandidiere” am Montagabend in Berlin. (Vielleicht hat die SPD deshalb die Musik so laut aufgedreht.)
Ich verstehe das nicht. Das mit Steinmeier sowieso. Aber vor allem verstehe ich nicht, wie Hape Kerkeling, den ich für einen sehr klugen, sehr witzigen Mann halte, mit dieser Nummer, für die er sich ein Kissen unters Hemd stopft, um einen größeren Bierbauch zu simulieren als er ihn selbst hat, wie er mit dieser Perücke, den falschen Zähnen und dem Nuscheln so viel Erfolg haben kann. Nein, falsch: Ich verstehe den Erfolg, ich verstehe nur nicht die Hysterie. Da verkleidet sich einer als rülpsender Lokaljournalist, ist ein bisschen schlagfertig und schon liegt ihm das ganze Land zu Füßen. Reicht das, um Erfolg zu haben?
Nun ist Kerkeling als Schlämmer ja nicht schlecht. Und es ist sicher eine geniale Idee, einen Film über eine Kunstfigur, die Bundeskanzler werden will, sechs Wochen vor einer Bundestagswahl ins Kino zu bringen, mitten in einem Wahlkampf, den man am liebsten wegzappen würde, so dämlich wie er ist.
Aber das ist ja nicht nur Spaß. Im Gegenteil. Es ist eine Bedrohung, eine Bedrohung für die Politiker, die sich ganz dringend Gedanken darüber machen müssten, wie es sein kann, dass sich niemand für den Mist interessiert, den sie uns in immer denselben Worten einzutrichtern versuchen, bis wir sie auswendig können, aber Hunderttausende einem verkleideten Komiker zujubeln, der so tut als wolle er Politiker sein, ein paar flache Scherze macht und die Wahlversprechungen der echten Parteien auf den Arm nimmt.
Es macht sich aber keiner Gedanken.
Die Politiker lachen nur. Sie wollen Spaß verstehen, locker wirken, den Quatsch mitmachen und lassen sich deshalb, wie Jürgen Rüttgers, von Schlämmer interviewen. Dabei ist das Problem nicht mal, dass die Leute lieber dem Horst zuhören als Steinmeier oder Merkel. Das Problem ist, dass dieser ausgedachte Kerl nicht mal halb so peinlich ist wie die echten Politiker und ehrlicher noch dazu: Er weiß auch nicht, wie er die Krise rumkriegen soll. Und 4 Millionen Arbeitsplätze schaffe er auf keinen Fall, daran werde er sich messen lassen. Ist das nicht traurig? Dass einer wie Schlämmer glaubwürdiger wirkt als so ein echter Kanzlerkandidat?
Aber bevor ich’s vergesse: der Film! “Isch kandidiere.” Ach herrjeh. Hape Kerkeling hat früher tolle Filme gemacht, “Club Las Piranjas” und “Kein Pardon”, aber das ist eine zeitlang her. “Samba in Mettmann” fand ich vor ein paar Jahren schon recht problematisch, und “Isch kandidiere” ist jetzt eine auf anderthalb Stunden ausgewälzte Idee, die vielleicht für ein 45-minütiges Fernsehspecial geeignet gewesen wäre und einem im Kino bald auf die Nerven geht.
Der Film hat keine Geschichte, nur eine Klammer, Szenen sind wahllos aneinander geschnitten, eine Dramaturgie gibt es nicht, zum Schluss werden zwar die Gastauftritte nicht weniger, aber die Gags, und es wirkt ein bisschen als hätten die Leute im Schnitt irgendwann einfach alles dran gepappt was so an Rohmaterial rumlag.
Ich hab trotzdem gelacht und mich unterhalten gefühlt. Man soll sich das ruhig ansehen, wie Kerkeling als Schlämmer in den guten Momenten die Politik vorführt. (Und in den schlechten sich selbst.) Außerdem ist es ein irres Erlebnis, Kerkeling im Film in einer unfassbar realistischen RolandRonald-Pofalla-Parodie zu sehen, in der er mit immer denselben Worthülsen ein minutenlanges Fernsehinterview gibt, und einen Tag danach den Fernseher einzuschalten, um dort den echten RolandRonald Pofalla zu sehen (hier ab Minute 16:30), der sich in den Nachrichten mit lauter Worthülsen zu dem Film äußert, in dem er parodiert wird (ohne zu merken, wie bitter diese Parodie ist).
So. Jetzt weisse Bescheid. Hoffentlich ist das alles bald rum. Der Wahlkampf. Und die Schlämmer-Aufregung bitte schön auch.
Auf dem Weg vom U-Bahn-Ausgang Potsdamer Platz zum Sony Center hat die SPD einen überdimensionalen Steinmeierwürfel aufgebaut. Unten im Würfel stehen Leute in roten T-Shirts und verteilen Wahlprospekte, oben auf dem Würfel lächelt ein riesiger Frank-Walter Steinmeier verkniffen zum Leipziger Platz hinüber. Der Besucherandrang hält sich in Grenzen. Vor dem großen Würfel hat die SPD lauter kleine rote Würfel aufgebaut: Sitzgelegenheiten, auf denen gerade niemand sitzen will. Aus einem Lautsprecher dröhnen Oldies.
Und vom Sony Center her dröhnt der Lärm.
Stählerne Gitter sollen die Fans dort davon abhalten, auf den roten Teppich zu stürmen und die Prominenten, die ins dahinter liegende Kino drängeln, zu erdrücken. Fotografen schreien und blitzen, die Fans schreien und blitzen auch, vielleicht wollen sie später mal Fotograf werden - jedenfalls ist die Hölle los zur Premiere des Horst-Schlämmer-Films "Isch kandidiere" am Montagabend in Berlin. (Vielleicht hat die SPD deshalb die Musik
18. August 2009